Social-Media-Podcast

Seit 4. März 2008 gibt es den Social-Media-PReview von Timo Lommatsch und Bastian Scherbeck. Wöchentlich wollen die beiden über News, Trends und Hintergrundinformationen aus der Welt der PR und der Social Media berichten. Im Blog zum Podcast findet man zu jeder Folge die wichtigsten Infos – Themenbeschreibung, Shownotes und eine ausführliche Linkliste.

Interview
Social-Media-PReview

140 Zeichen für eine gute Reputation

Twitter ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Auf der Re:Publica war es ein großes Thema, auf der next08 war es ein großes Thema und in Zukunft wird es ein großes Thema sein. Mittlwerwile hat sich mit Twitter sogar ein eigenes literarisches Genre gebildet, die Twitteratur!

Pr-Blogger Klaus Eck hat einen kleinen Guide geschrieben, wie man in mit 140 Zeichen seinen Ruf als Tweet auf- und ausbaut.

FriendConnect

Mit dem Social Media Baukasten FriendConnect steigt Google jetzt auch in das Geschäft mit dem Social Networking ein:

Google Friend Connect handelt es sich um eine Art Social Media Baukasten. Damit soll es Webseitenbetreibern, die bislang ohne soziale Komponenten (Social Features) ausgekommen sind, ermöglicht werden, aus einem bereits vorgefertigen Pool an Standard-Funktionalitäten wie z.B. eine Freundesliste, ein Fotoupload mit Bewertungsfunktionen und Sharing, Kommentar- und Postingfunktionen etc. diese ohne großen Programmieraufwand in die eigenen Seite zu integrieren.
Das Ganze funktioniert denkbar einfach: Man wählt aus den vorgefertigen Features, die gewünschten Funktionen aus, passt das Look & Feel der ausgewählten Gadgets über einen Editor an jeweilige Webseite an (wie man dies z.B. bei den Google-Adsense-Anzeigen ja auch macht) und integriert den dann fertigen Quellcode in die eigene Seite. Fertig!

via

FriendConnect

YouTube erlaubt Werbung mit erfolgreichsten Videos

Um die Werbereichweite zu erhöhen, koppelt YouTube die Werbung der Kunden an die meistgeschauten Clips. Ein spezieller Algorithmus sagt kommende virale Erfolge voraus.

Gefunden in Ecin

Playing Marketing

Auf der next08 der Start-up-Präsentation von knips.de gefolgt:

Nicht uninteressanter Ansatz:

YouPlusOne hat ein neues Geschäftsmodell entwickelt, das den Standard-Marketing-Mix ergänzt. Es basiert auf der Idee, dass potenzielle Kunden unterhalten werden sollen und sich freiwillig mit Produkten auseinandersetzen.

Mit knipz.de werden Produkte in Spiele, Aufgaben und Wettbewerbe integriert, deren Ergebnisse fotografisch festgehalten werden. Anreiz für eine Teilnahme schaffen neben Spaß, Spannung, geforderter Kreativität und Spontaneität auch Sach- und Geldpreise sowie Bonusprämien.

Die Spielaufgaben erfordern Aktivität seitens der Spieler und bewirken, dass sie sich freiwillig und nachhaltig mit einem Produkt beschäftigen, dessen Eigenschaften indirekt demonstriert werden – ohne dies als lästig zu empfinden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Knipz -erlebnisse und -ergebnisse die Spieler veranlassen, sich über die Produkte und Marke zu unterhalten und somit WOM vorantreiben.

Next08 – Getting realtime – reality check

Es war nicht leicht, sich im Vorfeld auf das Programm der Next08 einzustimmen. Zu schwierig gestaltete sich das Zusammensuchen der Informationen im Netz. Jedenfalls dann, wenn man nicht den Geheimtipp von Martin Recke kannte: Die Seite fürs Handy.

Was dann aber geboten wurde hat mir persönlich gut gefallen. Es ging viel um mobile Kommunikation, um Applikationen und Widgets, um digitale Nomaden und das Ende von E-Mail. Start-ups präsentierten ihre Ideen und Konzepte im Elevator-Pitch und so manch einer fühlte sich zurückversetzt in …. aber lassen wir das. Thomas Knüwer hat es gewohnt bissig zusammengefasst:

Was waren die Erkenntnisse für uns als Kommunikationsarbeiter? Die Anzahl der Kanäle über die sich informiert, über die aber auch kommuniziert wird steigt dramatisch. Zu beachten gilt: Inhalt und Kontext bestimmen die Wahl des Kanals.

Das merken auch Unternehmen und Organisiationen. Dabei geht es ihnen aber nicht nur um die Aussenkommunikation, sondern vor allem um die Entdeckung von Wikis, Blogs, Social networs & Co. als Tools, die internes Wissen verfügbarer, fließender machen, Kommunikation kanalisieren und Innovation fördern.

Was das mit PR zu tun hat? Jede Menge! Hier liegt ein Kommunikationsfeld brach (oder bekommen wir Agenturen nur nichts davon mit). Hier gibt es Chancen, Unternehmen, durch Kommunikationsprozesse, durch neue Techniken und durch die Implementierung von Kanälen die für Inhalt und Kontext geeignet sind, einen substanziellen Mehrwert zu bieten.

Visualisierung des Web 2.0

Auf dem readwriteweb gibt es eine Liste der besten Tools zur Visualisierung von Web 2.0 Applikationen. Coole Werkzeuge, die helfen können, Suchanwendungen oder die Wirkmechanismen sozialer Communities zu bebildern.

(via moderne-unternehmenskommunikation.de)

Social Networks & Health Care

Wie ein Unternehmen und vor allem E-Commerce-Betreiber Web 2.0 und seine sozialen Effekte möglichst rentabel nutzen kann zeigte jüngst ein Beispiel aus den USA.

Wie Ecin heute berichtete konnte die auf verschreibungspflichtige Medikamente spezialisierte Preisvergleichsseite eDrugSearch.com, die Käufe der Medikamente über die Plattform erheblich steigern durch die Einführung eine Community-Komponente. Über eDrugSearc.com ließen sich preiswerte, verschreibungspflichtige Medikamente über internationale Apotheken beziehen. Der Preisvergleich wurde klassisch über eine Datenbank gesteuert, die die einzelnen Angebote vergleicht.

Das Interesse der Nutzer und die Verweildauer auf den Seiten, sowie die Anzahl der Käufe und der Käufe pro Besucher wuchsen dramatisch an, als im Februar den Nutzern die Möglichkeit eröffnet wurde, miteinander zu kommunizieren, Arzneimittel zu bewerten und sich beim Kauf gegenseitig zu beratschlagen. Das Vertrauen in das sensible Thema wuchs durch die soziale Komponente also ungemein.

Doch was genau gilt es für Händler zu beachten? Wer nicht selbst eine Community in seinen Shop integrieren möchte, kann immerhin noch auf Social Networks wie MySpace, Facebook oder StudiVZ zurückgreifen. Welche Vorteile diese mit sich bringen und worauf Händler besonders acht geben sollten erarbeitete das Marktforschungsinstitut Gartner in 10 übersichtlichen Punkten, iBusiness machte daraus folgende Checkliste:

Es gibt Social Sites und Social Platforms: Social Sites können Features wie Diskussionsforen und Konsumenten-Rezensionen enthalten. Dagegen sind Social Platforms große öffentliche Webseiten, die es Nutzern zwar erlauben, die gleichen Dinge wie auf Social Sites zu tun, aber die darüber hinaus Nutzer ermutigen und es ihnen erleichtern, Anwendungen, Mashups und Widgets zu entwickeln.
Die Konsolidierung auf dem Markt für Social Networks hat eingesetzt: Gartner schätzt, dass ein Nutzer nicht mehr als drei soziale Netzwerke sinnvoll nutzen kann. Da es aber so viele soziale Netzwerke gibt, verlagern immer mehr Nutzer ihre Aktivitäten in die großen Netzwerke wie MySpace und Facebook. Nach Einschätzung der Analysten hat sich der Markt für Social Networks noch nicht vollständig etabliert, so dass Händler mit ihren Investitionen vor allem in kleinere Angebote vorsichtig sein sollten.
Social Networks stehen für Word-of-Mouth-Marketing: Händler sollten Social Networks als mindestens so wichtig erachten wie Suchmaschinen, Rezensions- und Preisvergleichs-Sites.

Social Graphs machen Mundpropaganda bekannt und nutzbar: Um von Social Graphs, also der Vernetzung von Menschen und Dingen, zu profitieren, müssen Händler verstehen, wie jedes der großen Social Networks es ihnen erlaubt, Einfluss zu nehmen. So könne die Analyse von Social Graphs zeigen, wie Nutzergruppen untereinander vernetzt sind.

Mundpropaganda wird durch Social Networks erst richtig angekurbelt: Virales Marketing ist eine der effektivsten Marketingmethoden, bedarf aber der genauen Beobachtung und Organisation. Denn virales Marketing, Mundpropaganda und der mündige Konsument, der seine Kritik in Foren mit anderen Konsumenten austauscht, birgt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken. Wird ein Produkt schlecht beurteilt, spricht sich dies eben auch sehr schnell herum.

Anwendungen für Social Networks sind leicht zu realisieren: Über Widgets können Nutzer leicht eigene Anwendungen in Social Networks, wie beispielsweise Facebook, realisieren. Allerdings ist der Effekt für Unternehmen bislang noch ungeklärt, mahnt Gartner. Händler sollten eher Anwendungen mit konkreten Shopping-Funktionen wie Kundenservice, Hilfe bei der Produktauswahl und Feedback-Mechanismen einsetzen.

Social Networks sind eine enorme Quelle für Konsumentendaten, für Händler allerdings sind sie schwer nutzbar: Über Kundenkarten und sonstige Vergünstigungen können Konsumenten dazu motiviert werden, im Gegenzug persönliche Daten preiszugeben.

Communities, Gruppen und Netzwerke können von jedem eingerichtet werden und sind somit nicht kontrollierbar: Bietet ein Social Network zu viele Wege der Interaktion (Bsp. Werbung und Abverkauf), besteht das Risiko, dass Mitglieder dem Netzwerk den Rücken kehren. Gartner rät Händlern, ihre Präsenz auf Content aufzubauen, der von den Community-Mitgliedern selbst produziert wurde. Außerdem sollten Händler ermutigen, ihr Feedback, beispielsweise zu Produkt-Design, abzugeben. Das Ziel dabei ist, ein Forum zu schaffen, das Nutzen für andere Nutzer schafft – in Einbeziehung der Marke.

Social Networks sind noch nicht auf den Handel eingestellt: Gartner rät Händlern davon ab, zu früh Social Networks für ihre Zwecke nutzen zu wollen, denn das schmälere die Chancen der Händler, da die Nutzer durch die Kommerzialisierung von Social Networks abgeschreckt werden könnten.
Social Networks erreichen auch mobile Endgeräte: In Zukunft werden Social Networks auch zunehmend über das Handy genutzt. Hier ergeben sich auch für Händler neue Absatz- und Werbemöglichkeiten.

via digital:next

ARG! – Final Mill

Unsere Freunde von den VM-People haben im Februar für Microsoft ein ARG (Alternate Reality Game) durchgeführt. Spannende, experimentelle Form mit Fürsprecher und Meinungsführern umzugehen und einzubinden. By the way, es wurde das Produkt Visual Studio beworben.

Das ARG „Final Mill” handelte von Ada Lovelace, der ersten namentlich bekannten Programmiererin der Geschichte und ihrem Erbe. Die „Telling Machine”, eine geniale Konstruktion, die der Menschheit dienen soll, die aber in den falschen Händen auch eine Gefahr unbekannten Ausmaßes darstellt. Die Van Velsenmeer Foundation wollte sich Adas Erfindung schon lange zu nutze machen, um ihre wahnsinnigen Ziele zu erreichen. Seit dem Tod Adas Ende des 19. Jahrhunderts versuchte die Foundation fieberhaft an den letzten Baustein der Maschine zu gelangen. Kurz bevor Ada von ihrem Leibarzt hinterhältig ermordet wurde, erhielten in weiser Voraussicht fünf ihrer Weggefährten jeweils einen Code. Den entscheidende Masterkey erhielt Vivien Pastiof , die jüngste heutige Erbin und wurde somit unfreiwillig zur Schlüsselfigur eines hinterhältigen Spiels der Van Velsenmeer Foundation.

via PATMO
Interessante Links:

Final Mill-Forum
Final Mill-Forum (E)
Final Mill-Wiki
ARGR: Geheimnisse der “Final Mill Inc.”

Brandtags?!

Der Gedanke: “Die Grundidee dieser Seite besteht darin, dass Marken ausschließlich in den Köpfen der Menschen existieren. Und daher ist eine Marke genau das, was die Menschen sagen, dass sie ist.”

Das Projekt Brandtags sammelt und erforscht was Konsumenten über Marken denken.

Man geht auf die Seite, bekommt eine Marke angezeigt und kann direkt eingeben, was einem spontan dazu einfällt. Anschließend kann man sehen, was die Menge der Nutzer bereits an Begriffen eingegeben hat – die häufigsten Begriffe sind, klassische Tagcloud, sehr groß geschrieben.

via ConnectedMarketing.de via Kosmar