Wie spricht man eigentlich Blogger an? Ein großes Thema. Off-the-record haben 15 Punkte im Umgnag mit Bloggern aufgestellt:
- Das Blog zumindest grob anlesen, dass man ansprechen will.
- Nur Informationen zuschicken, die zum Themenschwerpunkt des Blogs passen.
- Keinen Erstkontakt per Telefon eröffnen, außer man kennt den Blogger persönlich.
- Persönliche Mail, kein Massenanschreiben.
- Das Anschreiben íst wie eine Bewerbung. Also zeigen, dass man den Blog kennt.
- Blogger erkennen PR-”Gewäsch” schnell. Sie wollen Fakten und keine Adjektive.
- Blogger bestimmen erst einmal nach Lust und Laune, worüber sie schreiben. Der “Newscharakter” kommt erst an zweiter Stelle.
- Auch Hintergrundinfos zu einem Posting sind willkommen.
- Blogger mögen exklusive Stories und dazu passende Bilder.
- Blogger bieten keine Autorisierung von Postings oder Zitaten an.
- Blogger kennen keine Sperrfristen.
- Produkte zum Testen – auch als Geschenk – sind erlaubt, aber man hat keinen Einfluss, was der Blogger dazu schreibt und ob er überhaupt was schreibt.
- Lügen haben im Web ganz kurze Beine und langen Atem. Pflicht zur Kommunikation mit offenem Visier.
- Bevor man den Blogger direkt kontaktiert, kann man zu einem Thema auch in Kommentaren im Blog Stellung beziehen. Auch hier gilt: Mit offenem Visier. Absender und Interessenslage (Kunden, Unternehmen) deutlich machen.
- Nicht nachfassen, ob die Mail angekommen ist und wann denn das Posting erscheint. Blogger sind keine Journalisten.
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