In den intensiven Gesprächen, die wir mit unseren Kollegen und Kunden über den Wandel der Medienlandschaft und die Relevanz von Blogs führen (und ich steige jetzt nicht auch noch in die Relevanzdiskussion rund um das Daimler-Blog hier bzw. hier ein, da ich das ganz ähnlich sehe wie Wolfgang), kommt die Frage immer wieder auf die Rolle von Print.
Nein, ich will keinem erzählen, dass wir in Zukunft auf Keymedien und Media Relations verzichten können und niemand mehr Zeitschriften liest. Im Gegenteil, ich liebe es, Zeitschriften zu lesen. Zeitschriften, die eine Beziehung zu mir aufbauen, die mich mitnehmen, die mir Geschichten erzählen, die mir Dinge aus einem anderen Blickwinkel zeigen. Aber es gibt eine ganze Reihe von Magazinen, die durch den Wandel meines Leseverhaltens (und da spielt das Internet eine große Rolle) für mich auf der Strecke geblieben sind. Weil sie nicht konkurrieren können mit dem was mir online bietet. Schon gar nicht mehr, wenn ich mobil darauf zugreifen kann. Diese Entwicklungen müssen wir mitdenken und den Kontext, in dem sich Menschen mit Informationen beschäftigen, nicht außer Acht lassen. Wenn wir das tun, dann spielt auch Print nach wie vor eine große Rolle, aber eben nicht die einzige und nicht immer die Hauptrolle.

Das bringt mich zum eigentlichen Kern der “Und was ist mit …?”-Fragen. Der “Kommt ganz drauf an”-Antwort. Auf die Situation, auf das Umfeld, auf die Person um die es geht.

Eine Herangehensweise haben wir in der Advocacy Hub Analyse skizziert

Content, Context, Channel - Alles wie immer, oder?

Arbeitet man sich hiermit von innen nach außen durch die Erlebnis- und Informationswelten von Zielgruppen, dann ergibt sich sehr schnell das, was für Public Relations so wichtig ist – ein Gefühl dafür, mit wem man da eigentlich ins Gespräch kommen möchte.

Darauf lässt sich doch aufbauen, oder?


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