Altehrwürdigen Institutionen kämpfen häufig mit ihrem verstaubten Ruf. Innovationen und Neues können sich nicht durchsetzen, man setzt auf das bereits Bekannte. Neues wird skeptisch beäugt und von alter Routine überrannt.
Ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht, ist die amerikanische Library of Congress. Die weltweit größte Bibliothek, die seit dem Jahr 1800 die amerikanische Geschichte und Kultur in den Gebäuden auf dem Capitol Hill dokumentiert, hat ein große Aura. Doch gerade hier wird Neues ausprobiert und eingesetzt – auch Social Media.
Unter http://www.loc.gov/blog bloggt beispielsweise Matt Raymond, Director of Communications. Viel spannender ist aber ein zweites Projekt: der Flickr-Account der Library of Congress. Unter den rund 4.500 Bildern, die eingestellt wurden, sind viele Schätze aus einer anderen Zeit (1910er, 1930er und 1940er).
Ganz nebenbei hatte der Einsatz von Social Media einen weiteren Effekt. Zahlreiche Flickr-User kommentierten die Fotos und trugen so vorher nicht gekannte Hintergründe und Informationen zu Bildern aus einer vergangenen Zeit zusammen.
[via Scobleizer]




