Vorsicht, Stolperfalle!
Wie inzwischen in Mode gekommene Bewegtbild-Kampagnen mit Visualisierungen komplett floppen können, zeigt das Beispiel der australischen Großbank Westpac. Der Versuch, die Erhöhung der Hypothekenzinsen mit Marktmechanismen und dem Beispiel der Bananen-Engpässe im Jahr 2006 zu vergleichen und zu erklären, sorgte für eine Welle negativer PR.
Location Based Marketing
Interessante Micro-Kampagne eines Design-Studios aus Minneapolis, bei der 25 Design-Stühle an öffentlichen Plätzen in Manhattan und Brooklyn unauffällig platziert und ihrem Schicksal überlassen wurden. Ausgestattet mit einem GPS-Tracker wurden die Personen, die die Stühle en passant mitnahmen, anschließend interviewt. Gewagte, aber gelungene Kampagne! Einen Trailer zum Projekt gibt es hier.
Sport, Akkreditierungen und Journalismus im Real-Time-Web
Schon seit einiger Zeit ringen Verbände, Sportorganisationen und Journalisten mit den Auswirkungen des Social Web. In der Funkkorrespondenz beschreibt René Martens treffend die derzeitige Lage, in der Sportverbände Videoplattformen gerichtlich angehen und Fotografen aufgefordert werden, ihre Bilder der Olympischen Spiele von Flickr zu entfernen. Gerade die Aussicht, 2012 in London einer Armada von mobilen Smartphones gegenüberzustehen, zeigt die Notwendigkeit neuer Ansätze.
Ein Appell für mehr Simplizität in Blogdesign
Inzwischen gehört es für fast jedes Blog – sei es corporate oder privat – zum guten Ton, Retweet-Buttons, Sharing-Möglichkeiten und RSS-Abonnements bei jedem Posting einzubinden. Damit soll eine stärkere Interaktion hervorgerufen werden, so der Tenor. Interessant hier der Einwand von Seth Simonds: Indem die “Social-Sharing-Kakophonie” weggelassen wird, kann man sich auf das konzentrieren, was Blogs ursprünglich ausgemacht hat – Kommentare und Konversationen.
Foto unter CC by deed 2.0 von selma90



