Hilfe: Krise!

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Was passiert eigentlich in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens, wenn aus dem Social Web der Sturm der Entrüstung wie beispielsweise in den Fällen von Vodafone, Jako oder Jack Wolfskin hereinbricht? Wie verhalten sich Kommunikatoren in solchen Krisensituationen am sinnvollsten? Welche Handlungsoptionen stehen für ein solches Szenario zur Verfügung?

Wir möchten diese und weitere Fragen in Form eines Krisenworkshops im Rahmen der Social Media Week Berlin erarbeiten. Was wird genau passieren? In kleinen Teams sitzen die Teilnehmer in einem simulierten „War Room“ eines großen Unternehmens. Jedes Team bekommt ein anderes Briefing. Unterschiedliche Krisenereignisse strukturieren den Ablauf des Workshops. Und am Ende stellen die Teams jeweils ihre Vorgehensweise und die erarbeiteten Lösungsmodelle vor.

Datum: 3. Februar 2010
Wo: St Oberholz, Rosenthaler Straße 72a, 10119 Berlin
Uhrzeit: 16.15 – 18.15 Uhr

Bitte hier anmelden!

Marken und Blogger

Viel wird im grade über das Verhältnis von Marken und Bloggern, Twitterati, Facebookern etc. geredet. Hier ein schönes und sehr gutes Zitat von Julia Knolle:

Marken sollten ihr Budget viel öfter in Jemanden investieren, der eine großartige Arbeit an der Zielgruppe machen kann. Eben über Internet und Social Media. Einer grossen schwedischen Bekleidungskette habe ich vorgeschlagen Fashion-Blogger stärker zu integrieren, um ihre STORES ZU PUSHEN. Warum nicht fünf Bloggerinnen eine Einladung zum Bloggerevent schicken und sie das spreaden lassen. Wenn man Bloggern das Gefühl gibt, für ihre Arbeit geschätzt und gezielt ausgewählt zu werden, dann LÄUFT DIE SACHE. Aber viele Marken glauben, dass Aufwand und Nutzen in keiner Relation stehen. Dabei ist der Aufwand gering und der Nutzen riesig, wenn man weiss wie es geht…

Die Großen Marken im Social Web

unbenannt

Interessante Zusammenstellung von Cases großer Marken und deren Aktivitäten im Social Web.
Den Report gibt es hier,von ENGAGEMENTdb.

via XEIT

Wave 4

Universal McCann hat den 4ten Social Media Trendreport veröffentlicht.Für Deutschland wird der Trend folgendermaßen beschrieben:

michael

Germany has been steady in its adoption of social media and
there are few drastic changes to report. By global standards
Germany has been a cautious adopter of all the major
platforms; an increase of five per cent here, two per cent
there is the norm.
One area where it does standout is the dramatic increase in
the number of people visiting friends’ profile pages. Fifty-three
per cent of active internet users popped over digitally,
a rise of nearly 25%.
There has also been a decline in the number of active Internet
Users who are watching videos. This has fallen from 77.1%
to 74.1%, although to put this in context, back in Wave 1 the
figure was just 20.1%.

Mir gefällt der Report, da er sehr umnfassend ist und mit wirklich tollen Grafiken und Icons versehen ist:

Download als PDF

Listen!

Listen to the attitude, respond with respect! Is Social Media the new Punk Rock?

Welche Anhaltspunkte gäbe es dafür?
Punk hat ein eigenes Medien- und Vertiebssystem aufgebaut…Fanzines, Musiklabels, Modelabels etc.; Punk hat sich gegen das bestehende System zur Wehr gesetz; Punk hat sich immer roh und direkt geäußert; und Punk wurde als gutes Marketinginstrument eingesetzt.

Auf Social Media Ebene…wer wären die Sex Pistols? Wer wäre Malcom Mc MC Laren? Und wer wäre Vivien Westwood?

Über Kommentare freue ich mich.

via Lumma rivva

Wandel der Medien

Als ehemaliger Student der Medienphilsophie ist mir der Beitrag Sokrates2.0 auf dem Blog Wortgefecht natürlich gleich aufgefallen(neben den Fotos aus dem Medienmuseum des ZKMs natürlich) .

So wie sich Sokrates gegen den geschriebenen Text sperrte, sperren wir uns gegen das Auftauchen des Cyberspace und seiner massenhaften Verwendung. Doch genau wie Sokrates haben wir nicht genügend Abstand, um die laufende Entwicklung wirklich zu verstehen. Der grosse Philosoph konnte und oder wollte die Überlegenheit der Schrift über das Mündliche nicht erkennen und noch weniger die erheblichen kognitiven Veränderungen voraussehen, die die Erfindung des griechischen Alphabets mit sich brachte; auch uns bleiben nur unser Verdacht und unsere Spekulationen.» Für López ist es schliesslich sehr wahrscheinlich, dass unsere Gehirne heute vor ähnlich fundamentalen Veränderungen stehen wie damals, als die Schrift eingeführt wurde.

Die Geschichte der Medien und die Geschichte ihres Wandels kann uns daher grade in diesem Wandel helfen, zu verstehen, dass der Wandel für viele sehr schmerzhaft sein wird, aber unumgänglich. Da mögen Internetsperren kommen, da mögen Verlage und Zeitungen subventioniert werden.

Vielleicht wird dieser Wandel besonders weh tun, da wir ihn unmittelbar(er) wahrnehmen und kaum an einer mehr an die Zeit ohne Internet mehr denken kann.Vielleicht ?! Ohne das Internet werden wir jedoch nicht mehr rechnen, leben und kopieren können.

P.S.

Ein anderes wichtiges Buch zum Wandel findet der geneigte Leser in dem Buch“Apokalyptiker und Integrierte” von Umberto Eco. Read this!

Ein Gastautor

…wird uns in der nächsten Zeit begleiten: Maik Bohne.

Zusammen mit meinen beiden Kollegen Robert Kirsch und Christof Fischoeder sowie Patrick Brauckmann und Klaas Rogenkamp hat Maik Bohne die Session zu “Social Media im Wahlkampf 2009″ abgehalten.

In der Zeit wird er den Wahl-im-Web-Monitor durch Blogbeiträge begleiten, die wir von dem Wahlkamafblog09 spiegeln werden und bei uns veröffentlichen.

Social Media im Wahlkampfjahr 2009

Am letzten Wochende war ich zusammen mit meinen beiden Kollegen Robert Kirsch und Christof Fischoeder auf dem Politcamp09 in Berlin.
Wer nicht vor Ort war und daher auch nicht an unserer Session teilnehmen konnte , kann sich hier in aller Ruhe die  Präsentationen anscchauen und sich ebenso das aufgezeichnete Livestreaming als Video anschauen.

Hier die Präsentation zum Wahl-im-Web-Monitor von Robert Kirsch und Christof Fischoeder:

Hier die Präsentation von Klaas Rogenkamp zu Wahl.de:

Hier die Präsentation von Maik Bohne:

Hier die Präsentation von Patrick Brauckmann:

Uns hat das Politcamp09 sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf das nächste Politcamp10?!

Amnesty Campaigning

Schöner Case von Amnesty International UK.

Amnesty International UK legt eine detaillierte Auswertung ihrer Kampagnen für die Aktionsplattform Protect The Human vor. Hier wird deutlich, mit Social Media arbeitet man am erfolgreichsten, wenn man Plattformen und Netzwerke wie Facebook, Myspace, Twitter, Flickr oder YouTube als Bestandteile einer übergreifende Massnahme versteht und gezielt mit Muliplikatoren arbeitet.

via kakoii-blog

Fremde Freunde

Fremde Freunde, für den Spiegel Anlass, um in Kulturpessimismus zu schwelgen, für die meisten Online-User nahezu Alltag. Ob nun bei Twitter, bei Facebook, bei Xing, bei Wolrd of Warcraft oder in jedem beliebigen Forum, die Kommunikation mit Fremden, Freunden, Avataren oder Followern ist hier Alltag.

Mike Arauz von der Agentur Undercurrent hat verschiedene Varianten der Online-Freundschaft durchgespielt und sie klassifiziert:

mike-araouz-friends

Passive Interest e.g. repeat visits, blog readers, fans, followers, etc.

Active Interest e.g. people who leave comments on your blog, wall comments, @replies on Twitter, etc.

Sharing e.g. social bookmarking, retweeting links, posting links and content to my own sites and profiles, etc

Public Dialogue e.g. public @replies, referrals in a blog post, and references posted to our various sites and profiles, etc.

Private Dialogue e.g. exchanging email, TXT messages, IM, and direct messages on Twitter, Facebook, YouTube, Flickr, etc.

Advocacy e.g. same tools as Sharing, but different language; usually entails recommending the person or brand, and not just a specific piece of content

Investment Maybe one axis could be about a friend’s motivations, another about the balance of value of the friendship to either me or them and another about that friend’s social activity.

via PSFK