link dose 15.05.2012

Image by MamaPyjama under Creative Commons license.

Multiplikator oder Meinungsführer: Influencer sind die neuen Supertargets im Marketing. Sie stehen im Zentrum ihres eigenen Netzwerks und sind rege mit Anderen vernetzt. Da sie eine Leitfunktion innehaben, können sie die Reputation eines Anbieters stärken sowie Produkten und Marken zum Durchbruch verhelfen und ihnen Erfolg garantieren. Doch wie lassen sich Influencer ausfindig machen und für sich gewinnen? Diese Anleitung zeigt wie es geht!

Social Media und B2B: Eine Frage des Alters? Vorwiegend werden die B2B Zielgruppen in Branchen, Unternehmensgrößen und Jobtitel segmentiert. Wie man im Social Web die Zielgruppe adressiert und wie man auf die Persönlichkeit der B2B Person eingeht, mag wohl überlegt sein. Denn Business Entscheider sind auch nur Menschen und müssen auch als solche wahrgenommen werden. So kann Marketing im B2B Bereich ebenfalls über soziale Netzwerke laufen – vorausgesetzt man spricht die Zielgruppe adressatengerecht auf dem richtigen Kanal an. Eine nicht unerhebliche Rolle bei der Ansprache von B2B-Entscheidern spielt tatsächlich das Alter. Denn der Aktivitätsindex für soziale Netzwerk wird deutlich vom Alter der Person bestimmt.

Unternehmenseigene Blogs schaffen es selten, eine beträchtliche Zahl an Lesern zu generieren. Der Erfolg bleibt aus und als Folge satteln die meisten Unternehmen stattdessen meist um auf Twitter oder Facebook als Kommunikationsmedien im Web 2.0. Doch das müsste gar nicht so sein! Würden sich die Blogeinträge nur an einige wenige Regeln halten, könnten sie stetig mehr Leser an sich binden. Welche das sind, erklärt Chris Brogan in seinem Blog.

 You Tube Video: Welcome to life - wie die Einzigartigkeit von Anwälten zerstört wird…

link dose 22.03.2012

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MY FCB - FC Bayern mit eigenem Social Network: ein Indikator dafür, wie weit Social Web in Deutschland schon den Alltag durchdringt? Warum dieses Netzwerk besonders viel Management erfordern wird und was es mit dem Dislike – Button auf sich hat…

Ein Fauxpas eines Herstellers entfachte eine Diskussion zwischen Bloggern und Bloglesern. Besorgte Leser befürchten, dass Blogger in ihrer Funktion als Meinungsmacher nicht mehr unabhängig berichten, wenn sie Einladungen von Unternehmen zu Produktvorstellungsevents annehmen und dafür auch noch Sonderkonditionen erhalten. Darauf reagierte ein Blogger schließlich in einem offenen Brief an alle Blogleser, in dem er über die Integrität und Beweggründe der Blogger für wahrheitsgemäße Berichterstattung aufklärt.

Eine Anleitung für das Social Media Monitoring Ripples, mit dem Google+ analysiert werden kann, gibt’s hier.

Welche Faktoren die Glaubwürdigkeit von Tweets erhöhen und welche Faktoren sich sogar negativ auswirken, zeigt eine Studie von Microsoft und Carnegie Mellon University. So viel sei verraten: Eine wichtige Rolle spielen vor allem das Profilbild des Nutzers, die Anzahl der Follower und Retweets.

Exzessive Social Media Nutzer aufgepasst! Wer gleich in mehreren Netzwerken aktiv ist, kann sich über ein neues Tool freuen, das als Schaltzentrale für Social Web fungiert: Mit Bliss Control könnt ihr mit wenig Aufwand sämtliche Profile aktualisieren.

Crowdsourcing und Open Innovation im Kommunikationsmix – Teil 1: Social Activation mit Facebook Social Apps

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Die aktive Involvierung von Stakeholdern mit Hilfe von Crowdsourcing-Mechanismen spielt vor allem in strategischen Überlegungen für das Social Web für viele Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Die Bandbreite der Möglichkeiten und Variationen reichen mittlerweile von einem einfachen Slogan-Wettbewerb für das neue Produkt oder die eigene Marke bis hin zur Schaffung von echten Produktinnovationen mit Hilfe von angepassten Open Innovation Prozessen. Projekte wie Dells „Ideastorm“ oder Starbucks „My Starbuck Idea“ sind im Marketingkontext mit Ihren Programmen sicherlich als Vorreiter anzusehen. Auch in Deutschland wagt man sich mittlerweile an das Prinzip. „Tschibo Ideas“ und die Ritter Sport „Blogschokolade“ sind hier wohl die spannendsten Projekte. Dabei können Crowdsourcing-Mechanismen in den verschiedensten Unternehmensbereichen und Funktionen ihren Platz finden und sowohl als eine Art Management-Philosophie verankert werden als auch als Kampagnen-Treiber fungieren. Mögliche Einsatzfelder sind hierbei:

Mittlerweile haben sich recht viele Anbieter auf dem deutschen Markt positioniert, die sich entweder auf kampagnenfähige Programme spezialisiert haben, wie etwa UnserAller oder sich sogar an komplexe Problemstellungen in gesellschaftlichen und sozialen Feldern wagen, wie etwa OpenIDEO. Weitere Plattformen wie 12Designer bieten konkrete Dienstleistungen über ihre Community an.

Wer sich noch tiefer mit der Materie des Crowdsourcing beschäftigen will, wird hier, hier und hier fündig. Wir wollen uns in einer kleinen Reihe mit den Implikationen von Crowdsourcing und Open Innnovation für den Kommunikationsmix beschäftigen. So stellen wir uns die Frage: Wie erreiche ich eine möglichst breite Öffentlichkeit mit meinem Programm?

Hierbei wollen wir in den kommenden Wochen mögliche Ansätze anhand von Beispielen diskutieren. Als wirklich essentiellen Bestandteil haben wirals Starter den Ansatz der Social Activation rausgepickt. Social Activation meint hier die Verbreitung eines Projektes über die Nutzer bzw. Teilnehmer selbst. Ob ein Crowdsourcing-Projekt grundsätzlich für Social Media optimiert ist (einfaches Teilen, Einladen etc.), ist sowohl bei der Planung eigener Plattformen, als auch bei der Auswahl einer geeigneten Third-Party Plattform ein wichtiger Faktor. Besonders spannend wird es bei der Frage der Facebook-Integration, da ein Projekt, welches auf eine große Anzahl an Teilnehmern aus ist und zudem zusätzliche Aufmerksamkeit generieren will, nicht am größten Social Network der Welt vorbeikommen dürfte. Einige Plattformen, wie etwa UnserAller bieten bereits Facebook Applikationen an, auf der die Funktionalitäten und Prozesse direkt auf Facebook gespiegelt werden. Hier kann man zudem Inhalte teilen und seine Freunde einladen mitzumachen.

Was passiert aber, wenn wir jede Aktion die wir im Rahmen eines Projektes durchführen, sei es wenn wir einen Vorschlag einreichen, ein Voting abgeben oder gerade ein „Badge“ erhalten haben, direkt in meiner Facebook Timeline auftaucht? Das hat ein enormes Potential! Die neuen Facebook Social Apps ermöglichen mit ihrer Subjekt-Verb-Objekt Struktur genau das! Sicherlich wird die sich Umsetzung einer Social App in ihrer Kosten-Nutzen Relation nicht bei jeden Projekt rentieren. Aber Unternehmen, die eine Crowdsourcing-Kampagne oder ein Programm planen, sollten sich dennoch unbedingt mit Facebooks OpenGraph und Social Apps auseinandersetzen oder vielleicht sogar die Grundarchitektur ihrer Plattformen auf eine Vielzahl möglicher Aktivitäten ausrichten.

link dose 15.03.2012

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Was haben die Plattformen itravel, Noblego, Dein Biogarten, Red Boto, Dropgifts und Wummelkiste gemeinsam? – Sie alle sind erfolgreiche Start-Ups aus dem E-Commerce Sektor ! Ob exklusive Individualreisen, Zigarren, Biogemüse oder Abos für Bastelprojekte – sie alle sind hier vertreten. Was sich genau hinter diesen Websites verbirgt, erfahrt ihr in der interessanten Beschreibung.

Marcel Wichmann, Mitbegründer von quote.fm, gibt seine Meinung zu aktuellen Innovationen auf Social Media Plattformen zum Besten und erklärt sein aktuelles Problem mit Facebook

Automarken machen sich Social Media zunutze –  Ford, Mercedes, Toyota: Wie Automarken im Social Web bewegen

 

Content Fusion – Erklärt

Schon 2010 haben wir in unserer Studie “New Realities – New Normal” herausgefunden, daß Verbraucher sehr gut mit der Vielzahl an Informationen zurecht kommen, die ihnen zur Verfügung stehen, bevor sie Kaufentscheidungen treffen. Die entscheidende Frage für Unternehmen ist nur: Sind ihre Informationen dabei?

2012 ist klar, daß diese Frage nicht mehr automatisch mit einem “Ja” beantwortet werden kann. Selektionsstrategien von Verbrauchern werden immer ausgefeilter, Rezeptionsmuster immer individueller. Und eines ist klar, der zentrale Treiber für Kommunikation die Mehrwert schafft, ist heute nicht mehr einfache Kenntnisnahme, sondern “Engagement”. Die aktive Auseinandersetzung der Konsumenten mit Inhalten.
Engagement aber lebt von einer Idee, die entsprechend Involvement schafft. Was aber, wenn eine gute Idee gar nicht wahrgenommen wird, weil sie auf dem falschen Kanal “lebt”? Etwa, wenn sie für ein Print-Magazin gedacht wurde, während die Zielgruppe sich bevorzugt auf Facbeook aufhält?

Nun, die Realität ist, daß unsere Mediennutzung heute verzweigter ist, als jemals zuvor. Wir alle bewegen uns auf einer Vielzahl von Kanälen, die wir für ganz unterschiedliche Zwecke nutzen. Facebook, um zu wissen, was unsere Freunde tun, Webseiten traditioneller Medien, um auf dem Laufenden zu bleiben, Twitter für die News in der eigenen Branche, das Radio zur Ablenkung im Auto und die Sonntagszeitung für die ausführlichen Hintergründe beim gemütlichen Wochenendfrühstück. So könnte es aussehen – oder auch ganz anders.
Fakt ist, wir können heute an unendlich vielen “Touch Points” abgeholt werden. Ideen müssen deshalb kanalagnostisch sein und im gesamten Spektrum der Medienwahl existieren können.

Genau zu diesem Zweck hat Weber Shandwick “Content Fusion” entwickelt.
Was ist Content Fusion? Content Fusion ist kein Produkt. Es ist eine neue Sichtweise – ein Rahmenmodell mit dem wir auf Öffentlichkeiten, Medien und Kommunikation schauen können. Content Fusion ist nichts Neues, wie sein Erfinder, mein Kollege David Krejci, immer wieder betont. Es ist eine andere Art der Darstellung dessen, was Weber Shandwick und viele andere Agenturen seit Jahren tun. Nachdem wir nun einige Gelegenheit hatten mit dem Modell zu arbeiten, kann man jedoch sagen, daß Content Fusion zwar nicht anders, aber besser ist.

Doch bevor ich dazu komme, wie Content Fusion Unternehmen helfen kann, ihre Kommunikation zu verbessern – was ist Content Fusion nun überhaupt?

Ganz einfach.

Geschichten
Das pulsierende Herz jeder Kommunikation ist immer noch die Nachricht – idealerweise eine Geschichte, die man zu erzählen hat. Unternehmen können solche aus den vielen “Assets” generieren, die sie haben. Assets können etwa Neuigkeiten, wie eine Übernahme, aber auch die eigenen Mitarbeiter, Ressourcen, die eigene Geschichte, neue Werkzeuge, etc. sein. So gesehen erzählen wir hier gerade eine Geschichte über unser neues Werkzeug – Content Fusion.

Formate
Jede Geschichte wiederum kann in einer Vielzahl von Formaten erzählt werden. Hier arbeiten wir mit dem Text-Format, doch zu Content Fusion gibt es auch Bilder, ein Video und Audioinformationen. Die meisten Geschichten können in mehr als einem Format erzählt werden.

Vehikel
Jedes Format kann in mehreren Vehikeln transportiert werden. Ein Text kann etwa in Form einer Pressemitteilung, oder – wie hier – als Blogeintrag transportiert werden. Oder aber als Tweet, oder als Whitepaper, oder, oder, oder… Dasselbe gilt für andere Formate, wie etwa Bilder.

Zielorte
Jedes Vehikel kann zu unterschiedlichen Zielorten führen. Ein Blogeintrag kann etwa auf einer Website, einer Microsite, in diesem Blog, oder auch als Gastbeitrag auf einer Nachrichtenseite verwendet werden. Videos können auf Youtube, auf Vimeo, auf Clipfish, auch auf der eigenen Website, etc. gezeigt werden.

Konversationen
An jedem Zielort können Geschichten zu Konversationen führen. Diese Unterhaltungen wiederum generieren oft neue Assets für das Unternehmen, die sich wiederum als Geschichten nutzen lassen. So beginnt der Kreislauf von vorne.

Storytelling Ecosystem
Das nennen wir das “Storytelling Ecosystem” und es ist für jedes Unternehmen, jede Marke, jedes Produkt unterschiedlich. Wenn man jdoch einmal die Standardkomponenten – Geschichten, Formate, Vehikel, Zielorte und Konversationen betrachtet, dann kommt man zu folgendem Schaubild:

 

Das Content Fusion Wheel

Was auf den ersten Blick unscheinbar aussieht, erweist sich auf den zweiten als sehr praktikables Werkzeug in der Planung von Kommunikationsaktivitäten. Denn: Content Fusion beschreibt im Grunde drei “Fusionen”.

Zum einen wäre da die Fusion von Publishern. Was einst Vorrecht der Verlage, etc. war, ist heute für jederman möglich. Unternehmen, Agenturen, aber auch Verbraucher sind heute ihre eigenen Publisher.

Die zweite Fusion, die wir gerade erleben, ist die Fusion von Disziplinen. Werbung? Public Relations? Marketing? Und wohin gehört eigentlich Social Media? Was sind Interactive-Agenturen?
Zunehmend kommt es nicht mehr darauf an, wie man sich definiert, sondern darauf, was man leisten kann. Alle Kommunikation hat dasselbe Ziel und die entscheidende Idee kann von jedem kommen.

Womit wir dann bei der dritten Fusion wären. Es geht um Ideen, um Geschichten, die erzählt werden können. Geschichten wurden einst am Lagerfeuer von Angesicht zu Angesicht weitergegeben. Heute können sie cross- und multimedial entwickelt und verbreitet werden.

Für Kommunikationsberater mag das offensichtlich sein, doch für viele Kunden ist es das oft nicht. Es ist unser Aufgabe ihnen das nahezubringen. Content Fusion ist genau dafür gedacht. Doch – und da muß die Branche ehrlich sein – ist es doch so, daß viele von uns in der ein, oder anderen Disziplin sozialisiert worden sind. Der Werber denkt oft an das eine große Bild, der PR-ler hat zwar die Geschichte im Kopf, doch kann sie sich nur als Text vorstellen, etc.

Ideen sind heute oftmals nicht kanalagnostisch. Wer Kunden aber von Anfang an beraten, wer mit am Strategietisch sitzen möchte, der muß in der Lage sein so zu denken. Die Idee muß eine Geschichte sein, denn Geschichten merken wir uns deutlich eher, als schnöde Information. Geschichten sind glaubwürdig, sie lassen uns nachvollziehen und Dinge (stellvertretend) erleben. Geschichten fesseln und schaffen Engagement. Und es ist kollaboratives Storybuilding, a.k.a. Engagement, das Marken heute groß macht.

Unternehmenskommunikation darf im Alltag von Verbrauchern nicht länger disruptiv sein, sondern muß sich  integrieren. Möglichst so, daß sie ihn da abholt, wo er gerade steht und das ist zunehmend situationsabhängig.

Engagement ist maßgeblich vom Kontext definiert und Content Fusion kontexualisiert Ideen in Kanälen, um Mehrwert für unternehmerische Stakeholder zu generieren. Wenn wir selbst “social” sein wollen, dann gehen wir raus, treffen Leute. In Museen, in Bars, in Clubs, auf Festivals, im Kino. Dort, wo es “Engagement” gibt. Content Fusion ist nichts anderes, als der Gedanke, das auf unsere tägliche Arbeit zu übertragen.

Nein, Content Fusion ist nicht neu. Aber seit das Content Fusion Wheel in jedem Office hängt und die Kollegen tagtäglich die Vielzahl an Möglichkeiten visuell vor sich haben, wie sie ihre kreativen Ideen für ihre Kunden und wiederum deren Kunden erlebbar machen können, steht die Idee mehr denn je im Mittelpunkt.

Das wiederum erlaubt es uns, die Kommunikationsstrategie viel stärker mit den Business-Zielen eines Unternehmens zu verknüpfen, denn: Wir denken im ersten Schritt nicht darüber nach, ob ein Unternehmen eine Facebook-Seite, oder mehr Pressemitteilungen brauch. Wir suchen nach Ideen, die tangiblen Mehrwert bringen und die wir teilen, adaptieren und unterschiedlich transportieren können.

Wir nennen das Prinzip: “Ideas that Grow.”

 

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Wer mehr zu Content Fusion erfahren möchte:

Unser Kollege, Executive Vice President David Krejci, für Mashable, The Holmes Report & PR Newser.
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link dose 27.02.2012

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Warum Musikstreamingplattformen keine Bedrohung für Musiklabels darstellen und welche Bedeutung soziale Netzwerke und die Sharing-Funktion für die Nutzer der Streamingdienste haben: Interessante Ansätze liefert ein Video-Interview von netzwelt mit Scott Bagby, Manager von Rdio - des jüngst in Deutschland gestarteten Musikstreamingdienstes.

Eine vernichtende Prognose: Die Tage von google+ sind gezählt. Das social network google+  bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Etablierung von Google im Social Web droht somit zu scheitern.

Ein Beitrag zur Debatte zum vielgebrauchten und wenig definierten Begriff “Generation-Internet” findet sich auf Zeit online. So genannte “Netz-Kinder schreiben aus ihrer Perspektive:  über Globalisierung, Informationsfluss und die Sozialisierung in der Netzkultur, Gedanken zu Urheberrechten, kollektives Gedächtnis und Identität.

wikio ist jetzt ebuzzing. Weitere Blog Rankings gibt’s hier.

5 raffinierte Social Media Kampagnen

Über die Marketing-Zukunftsstrategie von Coca-Cola und das Verständnis von Social Media

link dose 22.02.2012

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Augmented Reality: Bis Ende 2012 soll Google angeblich die Datenbrille auf den Markt bringen.

Einen Artikel über die Zukunft von QR Codes findet ihr hier.

Nützliche Tipps zur Optimierung von Facebook Anzeigen 

Welche Aussagen sind auf Facebook erlaubt und welche nicht? Über die Zensur auf Facebook und darüber, wie der Konzern seine Werte durchsetzt.

Most Followed Brands on Pinterest: Eine Liste der Top 10 Marken auf Pinterest

“Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar” - die Konflikte von Youtube und der Gema in Deutschland.

Mobile Payment bringt revolutionäre Neuerungen auf den Weg

Eine Timeline von Facebook in Retrospektive liefert ein Artikel auf Spiegel online und einen Ausblick über mögliche zukünftige Entwicklungen gibt es hier.

 

link dose 21.11.2011

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Interview mit Steffen Seibert über seinen Umgang mit Social Media und der Strategie der Bundesregierung.

Wer ist eigentlich der Durchschnittsfacebooker? Hier eine schöne Infografik von JESS3.

SEO: 10 frische Änderungen im Google-Algorithmus.

Neue Gadgets: Ein Dufterzeuger für den Heimcomputer und ein iPhone-Stativ, das jeder Bewegung folgt.

Why Google+ Pages (will) beat Facebook. And Twitter

link dose 20.07.2011

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6 kreative Ideen (als Videoschau zusammengestellt), was man alles mit QR-Codes anstellen kann.

Studie zur Psychologie des Sharings.

“Nobody is going to list the number of Twitter followers on my tombstone.” Leicht philosophischer Beitrag zum Thema Social Media und dem ständigen Zwang zu messen.

G+ als Location Based Service.

Dell zum Thema Social Media ROI.

Eine schöne Infografik, die die größten Webseiten im Netz vergleicht.

Comic Sans – verhasst aber nicht wehrlos.

Der persönliche Pressesprecher. Der Blogger Robert Basic wirft einen Blick auf zwei der Role-Models des modernen Pressesprechers (der Unternehmen Vodafone und Google), die ihren Job voll ausfüllen und mit den Stakeholdern des Unternehmens via Netz kommunizieren.

EmpireAvenue – Die Social Media Börse

Empire Avenue

EmpireAvenue – das neue Facebook/Twitter/Foursquare?
Könnte man meinen, wenn man sich die gängigsten Twitter-Timelines durchliest.
Der Hype ist größer als bei Quora.

Worum geht es? EmpireAvenue ist ein Social Game, wie etwa auch Farmville.
Das bekannteste deutsche Beispiel ist wohl Fliplife von Ibo Evsan.
Gamification, also die Anwendung von Spielmechaniken im Nicht-Spielbereich, sind derzeit groß im Kommen und vor allem für die vertriebsorientierte Kommunikation nicht uninteressant.

Nun also EmpireAvenue. Nur die neuste “Sau im Dorf”, oder tatsächlich innovativ?
Das Spielprinzip ist so genial wie einfach. Es handelt sich um dieselbe Logik, die auch Börsen antreibt – übertragen auf Social Media.

Wer sich bei EmprieAvenue anmeldet, kann seine Social Media-Profile mit dem Spiel verbinden (derzeit können Facebook [Profil & Fanpage], Twitter, Flickr, Youtube und LinkedIn). Dann wird man als Ware bei EmpireAvenue gehandelt. Als seine eigene Aktie, wenn man so will. Diese hat einen Grundpreis von 9 Eaves. Eaves sind die virtuelle Währung des Spiels.
Anders, als an der Börse steigt und fällt der Preis einer Aktie nicht nur durch Angebot und Nachfrage, sondern auch durch Social Media-Aktivität.
Wenn man diese einmal mit dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens gleichsetzen will, so ist es zwar so, daß dieser Erfolg an der Börse gewürdigt wird, aber eben nicht zu einer automatischen Verteuerung der Unternehmensaktie führen muß. Dies ist in EmpireAvenue anders.
Grundsätzlich können sowohl echte Menschen, als auch Unternehmen und Organisationen EmpireAvenue spielen.

Doch was haben sie davon?
Nun, für Normalsterbliche ist es ein weiterer Zeitvertreib. Wer sich bisher für die Wirtschaftswelt und vor allem den Aktienhandel interessiert hat, dem wird EmpireAvenue besser gefallen, als etwa Farmville, oder auch Fliplive.
Aber das Börsenprinzip hält viele kleine Überraschungen bereit, die EmpireAvenue sowohl aus finanzieller, wie auch aus Kommunikationsperspektive deutlich wetrvoller machen dürften.
Wie auch auf den Finanzplätzen dieser Welt, geht es nicht nur um harte Fakten, sondern auch um Vorhersagen, Erwartungen und Eindrücke. Der Marktwert eines Unternehmens wird ebenso stark psychologisch determiniert, wie durch nakte Mathematik.

Bei EmpireAvenue dürfte es ähnlich sein. Aus Evaluationssicht wird das Spiel daher interessant, weil es eine natürliche Alternative zu Angeboten wie Klout, oder Peer Index. Beide versuchen durch festgelegte Kriterien den Einfluß einer Person in den Social Media zu ermitteln.
Je nachdem wie stark EmpireAvenue genutzt wird – dürfte es eine wesentlich akkuratere Einschätzung bieten, da sich das Spiel auf die tatsächlichen Ansichten von Menschen verlassen kann, die freiwillig ihre Mitspieler bewerten. Reine Quantität muß für Klout, etc. zwangsläufig eine Rolle spielen. Für EmpireAvenue hingegen nicht.
Ob der Service es also möchte, oder nicht (s. dazu auch diese Blog-Diskussion), mit der Bewertung von Spielern durch andere Spieler geht auch eine Bewertung des Einflusses einher. Die Konkurrenz zu klassichen Angeboten in dieser Sparte ist vielleicht nicht gewollt, aber schlichtweg gegeben.

Zudem bietet das Spiel vielversprechende Interaktionsmöglichkeiten für Marken. Nicht nur können sie aktiv teilnehmen, sich bewerten lassen und wiederum ihre Fans finden und fördern (indem sie selbst als Investoren wertvolle Eaves in sie stecken).
Es gibt die auch in anderen Social Media üblichen Kommentarfunktionen, Integration mit Facebook und Twitter sowieso.
Außerdem sind Unternehmen seit kurzem in der Lage reale Geschenke, etwas Coupons, zu vergeben, wenn EmpireAvenue-Nutzer zum Beispiel Aktien kaufen, auf anderen Kanälen mit dem Unternehmen agieren, etc.

Um User bei der Stange zu halten, kann man bei EmpireAvenue, wie auch bei Foursquare, sogenannte Badges/Achievements erhalten, wenn man bestimmte Tätigkeiten ausführt und sich zudem noch “Luxusgegenstände” leisten, die das eigene prestige erhöhen, aber natürlich Eaves kosten. Dieses Extra macht das Spiel noch ein wenig attraktiver für Nutzer.

Nun kann man sich fragen, ob es eine gute Idee ist, eine Börse für Menschen aufzumachen.
Die Nutzung ist aber natürlich freiwllig (auch wenn Jeremiah Owyang bereits warnt, daß es ein Muß für Social Media-Interessierte sein wird.). Und am Ende geht es um eine Bewertung von Social Media-Präsenzen – nicht die Bewertung eines Lebens. Die Bedienung ist außerdem auf den ersten Blick eher komplex und die wenigsten jungen Spieler dürften Interesse an einer Börsensimulation haben.
Dennoch, der Ansatz hat seine Schwierigkeiten – in Zeiten von Cyber Mobbing.

Was das Potential des Spiels betrifft, so ist EmpireAvenue definitiv innovativ und ein Kandidat, auf den man achten sollte.
Die Börse hat sich seit ihrer Entstehung stark weiterentwickelt. Noch hat EmpireAvenue kein Äquivalent zu Investment-Banken, Private Equity Fonds, etc. Es wurde nicht an Dinge wie Short Selling gedacht und niemand hat Credit Default Swaps erfunden.
Das muß jedoch nicht so bleiben. Die Möglichkeiten, die sich durch Empire-Avenue ergeben sind groß. Sehr groß. Das Spiel kann sich zu einer Social Media-Reputationsbörse entwickeln, die eventuell sogar tatsächliche Aktienkurse beeinflussen – vielleicht auch Prädiktor für das Steigen, oder Sinken von Kursen – sein könnte (?).

Einen Haken hat die Sache allerdings: Im “realen” Leben investiert man in Konzerne, die man für erfolgreich hält – nicht zwangsläufig in Konzerne, die man mag, oder deren Produkte man mag/selbst gebrauchen kann. Es ist nur eine Frage des Wann, nicht des Ob – wie bald auch die authentischsten aller “die hard” Social Media-Fans/-Berater/-Experten den Marktgesetzen folgen, die EmpireAvenue gerade ins Social Web getragen hat.
Diesen Umstand muß jedes Unternehmen berücksichtigen, das Kapital aus EmpireAvenue schlagen will. Das mag ein Hindernis für Marketing sein – unumgänglich ist es aber nicht.

Zu Beginn schrieb ich, daß EmpireAvenue der neue Hype werden könnte, wenn man so auf die Twitter-Timelines achtet.
Vielleicht heißt es bald: “XYZ könnte der neue Hype sein – jedenfalls dem Empire-Aktienkurs nach!”