link dose 07.07.2011

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Picture by workingtaxcreditcalculator.co.uk

Die iBusiness Redaktion des Hightext-Verlags hat interessante Ergebnisse zu den Kosten mobiler Apps in Deutschland veröffentlicht: Unterschieden in einfache, durchschnittliche und komplexe Apps reicht das Preisspektrum von 760 Euro für eine App, die als Funktion “Hallo!” anzeigt, bis hin zur teuersten App mit eigenem Konfigurations-Backend, eigener Logik und Bedienkomponenten, wie Drag&Drop für 520.000 Euro.

Eine durchaus unterhaltsame Präsentation, die auf einfache Weise das Prinzip der “Circle“ auf Google+ erklärt.

Gute Infografik rund ums Folgen/Liken von Brands auf Facebook.

Mehr Konversationen und User-Interaktionen führen nicht zwangsläufig zu erhöhter Sichtbarkeit auf Facebook. Eine interessante Analyse, die zeigt, wie wichtig es ist, sich intensiv mit dem Facebook EdgeRank auseinander zu setzen.

Das Social Media Pharma Blog „Dose of Digital“ hat sich mit Google+ beschäftigt und sammelt Learnings für die Healthcare Branche. Dabei wird auf das interessante Problem eingegangen, warum die Inhalte von Pharmaunternehmen, selbst wenn sie Facebook, Twitter und womöglich Google+ nutzen, höchstwahrscheinlich gar nicht wahrgenommen werden.

link dose 30.06.2011

kevindooley / flickr

Image by Kevin Dooley under Creative Commons license.

Klaus Eck liefert uns eine umfassende Analyse der Krisen-PR des WWF.

Mit einer Parodie des sehr erfolgreichen VW Darth Vader Spots startet Greenpeace eine Kampagne gegen den Autohersteller aus Wolfsburg. Greenpeace kritisiert das zu geringe Engagement VW’s im Bezug auf die Verringerung der CO2-Emissionen. Zusätzlich zum Video gibt es eine Website zur Kampagne, die verschiedene Social Media Elemente verbindet. Und in seinem Blog geht Thomas Hutter etwas genauer auf die gesamte Kampagne ein.

Migipedia – die schweizer Ladenkette Migros bietet ihren Endkunden ein Produktbewertungs-Forum sowie ein Produktwiki und lädt damit zum virtuellen Dialog am Ladentisch ein.

Erste Eindrücke des neuen Social Networks Google+, welches sich zurzeit in der geschlossenen Beta-Phase befindet: Eine kurze Vorstellung der wichtigsten Features inklusive passender Videos findet Ihr hier. Wie Google+ funktioniert, ist hier nachzulesen. Zwei interessante Einschätzungen darüber, ob das neue Google Network der zukünftige „Facebook Killer“ werden könnte, findet Ihr hier und hier.

General Electric betreibt seit kurzem ein Tumblr-Blog mit Photos aus ihren Forschungslaboren und nutzt dazu die beliebte Photo-Filter-App Instagramm.

Ein interessanter Einblick in die Welt der YouTube-Stars: der Videoblogger Ray William Johnson im Interview zu seinem Channel „Equals Three“, der rund 3,9 Mio. Abonnenten hat.

Die Supermarktkette Tesco ermöglicht in Südkorea mit einer innovativen Idee mobiles Shopping mit QR-Codes und steigert damit den Umsatz.

World of Fourcraft – cooles Social Gaming Plugin für 4sq.

Neue Weber Shandwick Studie: Smart Marketing – Mobilising your Brand

smartmarketing

Laut der aktuellen Studie Smart Marketing – Mobilising your brand (PDF), durchgeführt von Weber Shandwick und KRC Research, vernachlässigen Marken ihre mobile Kommunikation und damit den direkten Draht zu relevanten Zielgruppen. Die Interaktion mit Verbrauchern via Smartphone ist eine große Herausforderung für Marken und Unternehmen, wie Ergebnisse der Umfrage zeigen.

Die komplette Studie kann man hier kostenlos als PDF downloaden. Und hier ein paar harte Fakten aus der Umfrage:

Qualität mobiler Interaktion spielt Schlüsselrolle in Markenentscheidung
Laut einem Drittel aller Befragten beinflussen Smartphones die Meinung über Produkte und Unternehmen sowie die Interaktion mit ihnen. 57 Prozent der deutschen Smartphonenutzer denken beispielsweise positiver über Firmen, wenn deren Websites auf Mobiletelefonen abrufbar sind, von allen europäischen Studienteilnehmern sagen das 71 Prozent.

Negative Smartphone-Erlebnisse schrecken Verbraucher ab
Zwei Drittel der europäischen User zählen eine schwierige Navigation und langsam ladende Websites zu den nervigsten Schwächen bei der Benutzung von Smartphones. Knapp die Hälfte findet es ärgerlich, keine Informationen über Unternehmen in der Umgebung zu finden. Mit 45 Prozent auf Platz eins der europäischen Verbaucherwunschliste für mobile Kommunikation stehen Websites, die mit dem Smartphone einfach und problemlos zu nutzen sind.

Deutliche Unterschiede im europäischen Vergleich
51 Prozent der britischen und 54 Prozent der französischen Befragten haben eine sehr enge Bindung zu ihrem Smartphone. Deutsche User sind dagegen zurückhaltender: lediglich ein Viertel geben an, dass das Smartphone ihre Meinung zu Firmen und Produkten beeinflusst.

Smartphones häufig für Kontakt mit Firmen und Marken genutzt
Knapp die Hälfte der europäischen und etwa ein Drittel der deutschen Smartphonenutzer fühlen sich laut Weber Shandwick Studie bereits “nackt“ ohne ihr Mobiltelefon.


Chief Digital Creative Officer James Warren, Chair of the European Technology Practice Michelle McGlocklin und Rachel Friend, Consumer Marketing Managing Director stellen die neue pan-europäische Studie “Smart Marketing: Mobilising your brand” von Weber Shandwick in diesem Video vor.

link dose 16.06.2011

LWA/Dann Tardif / Blend Images / Getty Images

LWA/Dann Tardif / Blend Images / Getty Images

In einer amerikanischen Studie wurden Kinder gefragt: “What would you like your computer or the Internet to do that it can’t do right now?”. Mehr als 200 Kinder nahmen teil und visualisierten ihre Gedanken, mit spannenden Ergebnissen!

Doch kein Einbruch der Facebook-Nutzerzahlen: In der letzten Woche kursierten Meldugen, dass die Nutzung von Facebook in den USA zurückgeht. InsideFacebook, die ursprüngliche Quelle dieser Meldung, relativierte jedoch jetzt seine Aussage. T3N erklärt die Hintergründe und zeigt auf, warum Facebook Nutzerzahlen sehr stark voneinander abweichen können.

Gamification – Future or Fail? – eine recht unterhaltsame Präsentation zu den Grundmechanismen und Prinzipien von Gamification. Reinschauen lohnt sich!

Die internationale PR-Agentur Golin Harris verändert ihr internes Organisationsmodell, um sich besser auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen zu können

Datenschutz: Wie jetzt bekannt wurde, ist es Twitter-Applikationen möglich, auch auf Direktnachrichten (DMs) zuzugreifen. Dies wurde bisher nicht von Twitter kommuniziert und sorgt deshalb für Irritation bei den Nutzern. Ab dem 30.06. soll das Problem wohl gelöst sein. Wir empfehlen trotzdem: Überprüft die Dienste, denen ihr Zugang zu eurem Twitter-Account gewährt und löscht evtl. einige von ihnen.

Nielsens neuer Angang zur Messung von Online-Werbung.

Die britische Pharmaindustrie veröffentlicht Guidelines für den Umgang mit Social Media für Health-Unternehmen: The British Pharmaceutical Industry Issues Social Media Guidance for Adverse Event Reporting

IDC erwartet fast eine Milliarde Smartphones bis 2015. Die Marktforscher erwarten, dass Android sich als Marktführer etablieren wird, aber auch eine steigende Präsenz von Windows Phone 7.

Die kulturelle Bedeutung von Hashtags. Sehr lesenswert!

Banken haben Facebook und Twitter für sich entdeckt: Die Deutschen Bank hat einen Forschungsbericht über das Engagement von Banken in Social Media herausgebracht.

Roberta Basic erläutert uns wie man Blogs bewerten kann. Wir finden: ein sehr gut strukturierter Text, der viele nützliche Tipps enthält! Bisher noch in zwei Teilen, der Dritte soll aber folgen. Also, stay tuned!

Google hat ein neues interessantes Online Reputation Tool für sein Dashboard hinzugefügt. Nun lässt sich das Web nach Erwähnungen des eigenen Namens durchsuchen und man kann Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn er mit Falschdarstellungen verbunden wird.

link dose 09.06.2011

Fuse / Getty Images

Fuse / Getty Images

Die Link Dose ist wieder da! Eine bunte Mischung spannender Links – Woche für Woche zusammengestellt vom DDD-Team…

Foodwatch hat Nimm2 von Storck für den goldenen Windbeutel 2011 nominiert. Dieser prämiert die größten Werbelügen des Jahres. Als Reaktion schickte Storck eine Mitteilung mit dem Hinweis, dass die Werbung für Nimm2 sich eigentlich gar nicht an Kinder, sondern an Erwachsene richte. Foodwatch hat wiederum diese Mitteilung als Anlass genommen, ein etwas ironisches Video als Antwort zu produzieren.

Native App oder Mobile Webseite? Eine hilfreiche Infografik, um einzuschätzen, für welchen Zweck welche Lösung am besten geeignet ist.

Die Deutsche Bahn ist diese Woche mit ihrem Twitter-Account @db_bahn gestartet und beantwortet dort in Echtzeit Kundenfragen. Hier ein paar Insights von André Vatter, der ein Teilnehmer des Testlaufs des Projektes war.

Facebook wird es zukünftig nicht mehr erlauben, dass unter bestimmten Bedingungen auf Facebookseiten von Unternehmen die Kommentarfunktion abgeschaltet wird. Das betrifft vor allem Pharmaunternehmen, die mit dieser Möglichkeit erste Schritte in Social Media machten. Advertising Age kommentiert die aktuelle Situation.

Eine nützliche Infografik über die iPad Nutzung in UK.

Der neueste Teil der bekannnten Videoreihe „Social Media Revolution“ von Erik Qualman (Autor des Buches „Socialnomics“).

Web Design Trends 2011 – in dieser Mammut-Präsentation erfahren Versierte und Interessierte alles Wissenswerte über die Webseiten der Zukunft. Vor allem im Bereich der Mobilen Websites sind hier zahlreiche Inspirationen zu entdecken.

Für alle, die es bis dato noch nicht mitbekommen haben sollten – Rivva feiert in dieser Woche sein Comeback. Willkommen zurück! Da bleibt uns nur zu hoffen, dass es diesmal auf Dauer sein wird.

Schon letzte Woche berichtete Martin Weigert über den neuen Musikdienst turntable.fm. Das US-Startup begeistert seit jeher immer mehr Musikfreunde. Hier erklärt Martin noch einmal, warum das so ist und wagt die Prognose: „turntable.fm wird ganz groß (WENN die Labels es zulassen)“.

Streetstyle-Blogger nach München geholt

Wie man A-Blogger aktiviert, zeigt ABSOLUT eindrucksvoll. Unter dem Motto “Gipfeltreffen der Stilelite” kuratierte der schwedische Wodkahersteller in München eine Ausstellung internationaler Style- und Fashionblogs. Vom 19.06.-24.06 2009 wurden die persönlichen Visionen einer “perfekten Welt” der eingeladenen Blogger gezeigt. Die Ausstellung ist Teil der globalen Kampagne “IN AN ABSOLUT WORLD” und zeigt Street Fashion Fotografien, Party Snapshots und Design- und Kunstexponate der jeweiligen Blogger.

Damit packte ABSOLUT die Damen und Herren bei der Ehre. Denn wer als A-Blogger verifiziert und eingeladen wird, fühlt sich als Teil der deutschen Stilelite schon mal per se geschmeichelt. Wer zudem aufgefordert wird, sich aktiv an der Ausstellung zu beteiligen, schreibt auch selbst darüber. Mit dabei waren bekannte Blogger wie Facehunter, Glamcanyon, F&Art, Bryanboy, Show me your wardrobe, Stil in Berlin, Les Mads, The Cobrasnake, Hel Looks und Playlust). Auch wenn nicht jeder vor Ort sein konnte: Fashion-Freunde und die Blog-Anhängerschaft freuten sich über so viel geballte Mode-Kompetenz.

… und was ist mit Zeitungen?

Ein Blick in die ACTA zeigt: Die Lage ist Ernst. Innerhalb der 20- bis 39-Jährigen mit Hochschul- oder Fachschulabschluss in Deutschland gaben mit 51 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Befragten an, das Internet als wichtigste Informationsquelle für das aktuelle Geschehen zu nutzen. Die Zeitung, die immerhin noch 46 Prozent als wichtigste Quellen sehen, wurde damit im Jahr 2008 erstmals überholt. Ist der Untergang der Zeitung damit besiegelt, wie uns dieser (zugegeben) schon ältere historische Filmbeitrag zeigt?

Ignorieren wir zur Abwechslung das derzeit omipräsente ökonomische Damoklesschwert über unseren Köpfen und lassen unser kreatives Herz sprechen: bedrucktes Zeitungspapier macht Spaß, ist beliebt und eignet sich zum Austoben für Journalisten & Co. … keine Angst vor dem weißen Blatt Papier sagt sich auch Stihl und beweist mit Stil, dass Zeitungen echt was können [via Creativity Online]. Papier ist ja geduldig.

Und weil das so ist hat sich der Art Director Jacek Utko dem Design von Tageszeitungen in verschiedenen osteuropäischen Ländern angenommen. Auf der TED Konferenz im Februar 2009 berichtet er stolz und sehr klar zum Punkt kommend von seinem kreativen Werk und dem Erfolg der Zeitungen in den Ländern. Seht selbst:

Sechs Dinge machen also (nach Jacek Utko) eine gute Zeitung aus:

Sie ist (1) unabhängig, hat ein klares (2) Format, beschäftigt sich mit (3) lokalen Dingen, kennt die (4) Nische oder vermeidet sie bewusst, macht (5) Meinung und man liest sie zum (6) Frühstück. Jacek hat nun eine weitere Erfolgsprämisse für Zeitungen betont: (7) Design. Das Design ist zumindest für die vorgestellten Zeitungen zu einer (ökonomisch) lebenswichtigen Dimension geworden. Aber auch zu einer Charaktereigenschaft die ebenso profiliert, wie die anderen sechs Prämissen einer Zeitung. Auch wenn diese im im digitalen Zeitalter vermeintlich überholt wirken, beweist der Erfolg der vorgestellten Zeitungen das Gegenteil und eröffnet ein weiteres (kreatives) Chancenfeld für das klassische Medium Tageszeitung. Und ganz ehrlich: Wir würden alle sieben Dimensionen vermissen, wenn es keine gedruckten Zeitungen mehr gäbe.

PS: Unter den Gewinnern der World’s Best Designed Newspapers sind immer wieder bekannte deutsche Namen zu finden. 2008 war es die WELT AM SONNTAG.

SND30: The 2008 World’s Best-DesignedTM Newspapers from Society for News Design on Vimeo.

Barcodes auf der Geburtstagtorte des ZKM

ZKM 20 Jahre Geb.

Noch ist es nicht zu spät und wir können meinem alten Arbeitgeber dem ZKM gratulieren: Herzlichen Glückwunsch zum 20 Geburtstag.

Und pünktlich, wie fast zu jeder Ausstellung, wird ein neues Kapitel innerhalb der Mediengeschichte aufgeschlagen. Dieses Mal wird die Verwendung von 2D-Barcodes vorangetrieben. Dafür wurde eigens eine Barcode-CI entwickelt, die sich auf allen Print-Kampagnen und z.T. auch in Ausstellungen wiederfinden wird. Für den Vorstand Prof. Peter Weibel stellen Barcodes (“Erkenntnis-Schnittstelle” – Spex) ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation dar.

Wir sind gespannt was am ZKM als nächsten in Sachen Barcodes noch passieren wird.

via

Memetracker

Auf der Grundlage der bekannten Balkendiagramm Datenvisualisierungs-Technik von ThemeRiver (PDF) und StreamGraph, stellt MemeTracker [memetracker.org]  den sog. Daily News Zyklus von rund 900.000 Nachrichten und Blog-Posts von 1 Million Online-Quellen (von Massenmedien bis hin zu persönliche Blogs) dar. Das System analysiert dabei mehr als 17 Millionen verschiedene Zitate und Redewendungen, die am häufigsten im Laufe der Zeit über das gesamte Online-Nachrichten-Spektrum veröffentlicht werden. Aus den daraus resultierenden Grafiken ist es möglich zu ersehen, wie verschiedene Geschichten jeden Tag im Wettbewerb um Top-Stories in den Nachrichten und in Blogs stehen, wie bestimmte Geschichten fortgeschrieben werden und welche schnell wieder verblassen. Darüber hinaus kann man analysieren, welche Medien-Seiten eine “zeitliche Verzögerung” in der Berichterstattung zur beobachteten Geschichte aufweisen.

Context of Mobile Interaction

Tom Henriksson von Nokia Interactive Advertising hat auf der OMD einen tollen Einblick in das Thema mobile Zukunft gegeben – auch für Agenturen. Seine Vision von ‘How mobile will shape the future of advertising’ dokumentierte nicht nur die Potentiale und Möglichkeiten der Technologien von heute und morgen. Er skizzierte auch ein revolutionäres Bild, dass das Handydisplay der nächste ’Screen’ ist, der das Kommunikationsverhalten der Menschen nachhaltig verändern wird … nach Fernseher, BTX, PC und ‘rise of the internet’ wird es die fünfte Revolution (Steve Ballmer hat hier eine etwas andere Perspektive) sein.

Eine tolle Arbeitsgrundlage zu diesem Thema finde ich eine Tag später auf Flickr. Dieses Schaubild erarbeitet sehr klar die unterschiedlichen Stellen des täglichen Lebens heraus und definiert die relevanten Inhalte im mobilen Kontext. Das könnte nicht relevanter für unsere tägliche Arbeit mit Social Networks, Verlängerung in andere Kanäle und Hubs sein.

 

 

Danke an die ursprüngliche Quelle auf dem Flickr Account von davidcrow.