Streetstyle-Blogger nach München geholt
Wie man A-Blogger aktiviert, zeigt ABSOLUT eindrucksvoll. Unter dem Motto “Gipfeltreffen der Stilelite” kuratierte der schwedische Wodkahersteller in München eine Ausstellung internationaler Style- und Fashionblogs. Vom 19.06.-24.06 2009 wurden die persönlichen Visionen einer “perfekten Welt” der eingeladenen Blogger gezeigt. Die Ausstellung ist Teil der globalen Kampagne “IN AN ABSOLUT WORLD” und zeigt Street Fashion Fotografien, Party Snapshots und Design- und Kunstexponate der jeweiligen Blogger.
Damit packte ABSOLUT die Damen und Herren bei der Ehre. Denn wer als A-Blogger verifiziert und eingeladen wird, fühlt sich als Teil der deutschen Stilelite schon mal per se geschmeichelt. Wer zudem aufgefordert wird, sich aktiv an der Ausstellung zu beteiligen, schreibt auch selbst darüber. Mit dabei waren bekannte Blogger wie Facehunter, Glamcanyon, F&Art, Bryanboy, Show me your wardrobe, Stil in Berlin, Les Mads, The Cobrasnake, Hel Looks und Playlust). Auch wenn nicht jeder vor Ort sein konnte: Fashion-Freunde und die Blog-Anhängerschaft freuten sich über so viel geballte Mode-Kompetenz.
Välkommna Sveriges ordförandeskap i Europeiska unionen
Nach der pannenanfälligen EU-Ratspräsidentschaft der Tschechen kommen jetzt die Schweden in Sicht. Ab dem 1. Juli übernehmen die Skandinavier, bekannt für IKEA, Volvo und Astrid Lindgren, die Ratspräsidentschaft der EU und koordinieren die Arbeit der 27 EU-Regierungen. Mit der Wirtschaftskrise, der neu zu bildenden EU-Kommission und der Durchsetzung des Vertrags von Lissabon stehen große politische Brocken an, die Staatsminister (Ministerpräsident) Fredrik Reinfeldt vor dem Centre for European Policy Studies beschrieben hat.
Die schwedische Transparenz soll auch in Europa spürbar sein. Mit einer eigenen Homepage zur Präsidentschaft http://www.se2009.eu/, die offener und transparenter sein will als die bisherigen. Die Twitter-Accounts der Schweden sind jetzt schon aktiv.
Weber Shandwick Brüssel legt zur schwedischen EU-Ratspräsidentschaft den sehr lesenswerten Guide Inside the Swedish Presidency vor, der die wichtigsten Themen, Politikfelder und Personan analysiert und zum Download bereit steht.
Ha det så bra!
Politische Kommunikation im Web 2.0 – mal international
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung lädt am 21. und 22. Juni zu ihrer jährlichen Internationalen Konferenz für Politische Kommunikation ein. Thema 2009: “Mehr als Web 2.0 – Innovationen und Trends in den USA und Europa”.
Etwas anders als sonst ist der internationale Fokus. Neben einem unvermeidlichen Experten aus den USA, hier Jim Margolis, Medienberater von Präsident Barack Obama, berichten Olivier Ubeda, Kommunikationsberater des französischen Präsidenten Sarkozy, und Michael Sijbom, Kampagnenmanager für die Europawahlkampagne 2009 der CDA in den Niederlanden, über Erfahrungen und Learnings in ihren Ländern. Ein Blick über den nationalen Tellerrand ist garantiert.
Alles weitere direkt bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Till Schweiger twittert?!
Gutes Konzept, Blogger zu Dreharbeiten von einem Werbclip einzuladen. Nicht nur Thomas vom Stylewalker war vor Ort , sondern auch Marcel von Amy Pink und Sandra von Gossipgirlz.
Der Clip sollte für einen speziellen Rasierer mit Till Schweiger gedreht werden. Da Thomas früher gehen musste, konnte er Till nicht mehr treffen.
Nina Knecht über Social Media bei Braun und P&G from Stylewalker on Vimeo.
Im Anschluß konnte Nina Knecht noch berichten:
“So ist z.B. das beworbene Produkt eine Kooperation zwischen Gillette und Braun und u.a. durch die Innovationsoffensive von P&G, die auch von einem inzwischen recht bekannten Innovationsportal begleitet wird, entstanden (man vergleiche die Story mit den bedruckbaren Chips). Unterhaltsam waren auch Details aus der Rasier-Forschung: Jeder Mann denkt doch, alle rasierten sich gleich, aber weit gefehlt: Die Forschung registriert verschiedenste Druckstärken, Geschwindigkeiten, Frequenzen und sonstige Spektren von Verhaltensweisen.”
Was wird aus “GRÜN”?
Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise zieht immer größere Kreise und hat Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Bereiche. Topthemen wie Corporate Responsibility rücken scheinbar in den Hintergrund. Allerdings zeigt sich gerade jetzt, welches Unternehmen es ernst meint mit seiner gesellschaftlichen Verantwortung – dies betrifft neben Ökonomie und Verhalten gegenüber Mitarbeitern – im Schwerpunkt auch die Ökologie. Dass CR zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen kann, ist allgemeiner Konsens und mit seiner Safeguarding Reputation™ Studie hat Weber Shandwick bereits 2006 den bedeutenden Einfluss von CR auf die Reputation eines Unternehmens nachgewiesen. Warum insbesondere “green business” gestärkt aus der Krise hervorgehen wird, erläutert UK-Kollege Brendan May, Managing Director Planet 2050, in einem aktuellem Beitrag.
Tipps zur Privatsphäre bei Facebook – Spread the word
Die Änderungen an den AGBs bei Facebook haben für viel Engagement der Facebook-User gesorgt. Mittlerweile wurden die Änderungen jedoch wieder zurückgenommen.
Sam Steiner hat die fünf wichtigsten Tipps zum Thema Privtasphäre bei Facebook einmal zusammengefasst und übersetzt:
1. – Freundeslisten
Wer Facebook sowohl für Freunde, wie auch für lose Kontakte und fürs Geschäft verwenden will (das geht!), muss seine Kontakte in Freundeslisten organisieren. Eine Liste für “Familie”, eine für “Freunde” und eine für “Geschäft”. Fotos etc. lassen sich damit nur für engere Freunde anzeigen. Das Geschäft soll nicht immer alles sehen.2. – Unsichtbar für Facebook- und Google-Suche
Lehrer beispielsweise, wollen meist ihren Schülern vorenthalten, dass sie in Facebook sind. Unter Privatsphäre – Suche kann die Sichtbarkeit in der allgemeinden Suchfunktion ausgeschaltet werden. Auf der selben Seite zuunterst, kann man die Sichtbarkeit in Suchmaschinen ausschalten. Bei Lehrpersonen natürlich auch wichtig.3. – Markierungen in Fotos abstellen
Zu schnell landen Partyfotos ohne eigenes Zutun in Facebook – sichtbar für zu Viele. Je nach Party unerwünscht. Auf dieser Seite kann man das ändern. Bei “Fotos, auf denen du markiert bist” wählt man “Benutzerdefiniert…” und danach spezifische Frendeslisten wie zB “Freunde”. Geschäftskontakte müssen nicht alles sehen.4. – Sichtbarkeit von Fotoalben
Dasselbe geht auch für jedes einzelne Album. Auf der Seite Privatsphäre – Fotos kann man zu den Alben ebenfalls “Benutzerdefiniert…” wählen und somit die Sichtbarkeit auf einzelne Freundeslisten wie zB “Familie” und “Freunde” beschränken.5. – Änderungen am Beziehungsstatus ist oft nicht geschäftlich
Auf der Seite Neuigkeiten und Pinnwand kann man definieren, was nach “aussen”, also für Freunde, sichtbar sein soll. Dort kann man die Checkbox “Beziehungsstatus ändern” abwählen, um in diesem Bereich etwas uninteressanter zu werden.
via netzwertig
Journalisten und Blogger
Journalisten und Blogger rücken allmählich in ihrer Wahrnehmung enger zusammen:
Mit bloxpert.de hat Nicole Simon einen einfachen Dienst geschaffen, über den Journalisten an Blogger Interview Anfragen etc. richten können.
Gut finde ich, dass man damit das Dilemma umgeht kann, immer die gleichen Vorzeigbelogger zu interviewen. Die konkrete Recherche nach Blogs und die Auseinandersetzung mit den Themen des Blogs selber wird einem dadurch jedoch nicht erspart.

Daniela Hinirchs, Pressesprecherin von Xing erläutert in einem Interview mit Turi2, welche Bedeutung heutige Pressearbeit in dem Spannugsfeld von Journalisten, Blogs, Bloggern und Twitter hat.
Sehr schönes Statement:
via Cem Indiskretion
Neue Studie

Noch immer erkennen viele Manager die Chancen und Risiken des Internets nicht. Neben Mitarbeitern können Kunden, aber auch Blogger oder Journailsten den Ruf eines Unternehmens schaden. Wer hier vorzeitig informiert ist, ist klar im Vorteil.
Eine neue Studie von uns und der Economist Intelligence Unit identifiziert das Thema Online Reputationsmagement als strategische Kernaufgabe für das Jahr 2009.
* Download der Studie
* Download der Executive Summary
* Website zur Studie
* Artikel auf Welt Online
Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache
Corporate Blogs geniessen kein sonderlich großes Vertrauen. Schlimmer noch: Sie rangieren in einer Skala von persönlichen Emails bis hin zu Online-Werbung an letzter Stelle. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage von Forrester, die letzte Woche Josh Bernoff in seinem Blog veröffentlichte.
Was sind die Schlussfolgerungen? Der Studie nicht vertrauen, weil sie auf einem Corporate Blog veröffentlicht wurde? Den eigenen Unternehmensblog sofort einstellen? Die Antwort liefert Bernoff gleich mit:
It is a plea to be thoughtful in how and why you blog [...] it has to be more about your customers than it is about you.
Auf ein gelungenes Beispiel bin ich im November beim BarCamp Hamburg gestoßen, in dem der Otto-Fashionblog Two for Fashion vorgestellt wurde. Interessant fand ich besonders eine Zahl: 12 Prozent der Beiträge drehen sich um das Unternehmen Otto selber.
Während das, was Bernoff mit “more about your customers/readers” meint, wohl jedem Blog gut steht, sind auch die Unterschiede bei den einzelnen Nutzerkategorien erwähnenswert. Sind die Nutzer selber als Blogger aktiv, liegt das Vertrauen in Corporate Blogs bei 40 Prozent und in private Blogs bei fast 50 Prozent. Um bei den restlichen Nutzergruppen besser abzuschneiden, bedarf es guter Inhalte und nochmals gute Inhalte. Wie erreicht man das? Ein erster Fingerzeig kommt wiederum aus dem Hause Forrester – eine Checkliste für einen vertrauenswürdigen Corporate Blog.
Auf die Einschätzung, wie daily digital dose abschneidet, verzichte ich hier im Sinne des oben erwähnten, vielleicht gibt es ja Feedback von den Lesern…
Geduld und Leidenschaft
Zuallerst: Gary Vaynerchuk ist eine Rampensau. Doch das allein macht das seine Keynote von der Web 2.0 Expo in New York nicht so sehenswert. Auch nicht seine ausdrucksstarke Sprache. Vielmehr bringt er die Quintessenz beim Brand Buildung im Social Web mit zwei Wörtern auf den Punkt: Geduld und Leidenschaft.
[via PR Squared]



