Hilfe: Krise!
Was passiert eigentlich in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens, wenn aus dem Social Web der Sturm der Entrüstung wie beispielsweise in den Fällen von Vodafone, Jako oder Jack Wolfskin hereinbricht? Wie verhalten sich Kommunikatoren in solchen Krisensituationen am sinnvollsten? Welche Handlungsoptionen stehen für ein solches Szenario zur Verfügung?
Wir möchten diese und weitere Fragen in Form eines Krisenworkshops im Rahmen der Social Media Week Berlin erarbeiten. Was wird genau passieren? In kleinen Teams sitzen die Teilnehmer in einem simulierten „War Room“ eines großen Unternehmens. Jedes Team bekommt ein anderes Briefing. Unterschiedliche Krisenereignisse strukturieren den Ablauf des Workshops. Und am Ende stellen die Teams jeweils ihre Vorgehensweise und die erarbeiteten Lösungsmodelle vor.
Datum: 3. Februar 2010
Wo: St Oberholz, Rosenthaler Straße 72a, 10119 Berlin
Uhrzeit: 16.15 – 18.15 Uhr
Bitte hier anmelden!
Politische Kommunikation im Web 2.0 – mal international
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung lädt am 21. und 22. Juni zu ihrer jährlichen Internationalen Konferenz für Politische Kommunikation ein. Thema 2009: “Mehr als Web 2.0 – Innovationen und Trends in den USA und Europa”.
Etwas anders als sonst ist der internationale Fokus. Neben einem unvermeidlichen Experten aus den USA, hier Jim Margolis, Medienberater von Präsident Barack Obama, berichten Olivier Ubeda, Kommunikationsberater des französischen Präsidenten Sarkozy, und Michael Sijbom, Kampagnenmanager für die Europawahlkampagne 2009 der CDA in den Niederlanden, über Erfahrungen und Learnings in ihren Ländern. Ein Blick über den nationalen Tellerrand ist garantiert.
Alles weitere direkt bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Senden Sie noch oder twittern Sie schon? Wahlkampf und Web 2.0
So lautet der Titel einer Vorlesung, die Barbara Witte, Professorin für Rundfunkjournalismus und Onlinekommunikation an der Hochschule Bremen, kommenden Montag am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin hält. Die Vorlesung ist Teil der Reihe „apropos Wahlkampf – Politik und Medien im Superwahljahr 2009“. Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Thema sind bisher rar, es sind neue Impulse zu erwarten.
Die Vorlesung findet statt am 18.05.2009 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität, Hörsaal A, Ihnestraße 21, 14195 Berlin (U-Bahnhof Thielplatz, U3)
Wer nicht persönlich teilnehmen kann: die Veranstaltung wird auch per Live-Stream und Twitter übertragen, weitere Informationen hier.
Playing Marketing
Auf der next08 der Start-up-Präsentation von knips.de gefolgt:
Nicht uninteressanter Ansatz:
YouPlusOne hat ein neues Geschäftsmodell entwickelt, das den Standard-Marketing-Mix ergänzt. Es basiert auf der Idee, dass potenzielle Kunden unterhalten werden sollen und sich freiwillig mit Produkten auseinandersetzen.
Mit knipz.de werden Produkte in Spiele, Aufgaben und Wettbewerbe integriert, deren Ergebnisse fotografisch festgehalten werden. Anreiz für eine Teilnahme schaffen neben Spaß, Spannung, geforderter Kreativität und Spontaneität auch Sach- und Geldpreise sowie Bonusprämien.
Die Spielaufgaben erfordern Aktivität seitens der Spieler und bewirken, dass sie sich freiwillig und nachhaltig mit einem Produkt beschäftigen, dessen Eigenschaften indirekt demonstriert werden – ohne dies als lästig zu empfinden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Knipz -erlebnisse und -ergebnisse die Spieler veranlassen, sich über die Produkte und Marke zu unterhalten und somit WOM vorantreiben.
Next08 – Getting realtime – reality check
Es war nicht leicht, sich im Vorfeld auf das Programm der Next08 einzustimmen. Zu schwierig gestaltete sich das Zusammensuchen der Informationen im Netz. Jedenfalls dann, wenn man nicht den Geheimtipp von Martin Recke kannte: Die Seite fürs Handy.
Was dann aber geboten wurde hat mir persönlich gut gefallen. Es ging viel um mobile Kommunikation, um Applikationen und Widgets, um digitale Nomaden und das Ende von E-Mail. Start-ups präsentierten ihre Ideen und Konzepte im Elevator-Pitch und so manch einer fühlte sich zurückversetzt in …. aber lassen wir das. Thomas Knüwer hat es gewohnt bissig zusammengefasst:
Was waren die Erkenntnisse für uns als Kommunikationsarbeiter? Die Anzahl der Kanäle über die sich informiert, über die aber auch kommuniziert wird steigt dramatisch. Zu beachten gilt: Inhalt und Kontext bestimmen die Wahl des Kanals.
Das merken auch Unternehmen und Organisiationen. Dabei geht es ihnen aber nicht nur um die Aussenkommunikation, sondern vor allem um die Entdeckung von Wikis, Blogs, Social networs & Co. als Tools, die internes Wissen verfügbarer, fließender machen, Kommunikation kanalisieren und Innovation fördern.
Was das mit PR zu tun hat? Jede Menge! Hier liegt ein Kommunikationsfeld brach (oder bekommen wir Agenturen nur nichts davon mit). Hier gibt es Chancen, Unternehmen, durch Kommunikationsprozesse, durch neue Techniken und durch die Implementierung von Kanälen die für Inhalt und Kontext geeignet sind, einen substanziellen Mehrwert zu bieten.





