Und was ist mit … Print?
In den intensiven Gesprächen, die wir mit unseren Kollegen und Kunden über den Wandel der Medienlandschaft und die Relevanz von Blogs führen (und ich steige jetzt nicht auch noch in die Relevanzdiskussion rund um das Daimler-Blog hier bzw. hier ein, da ich das ganz ähnlich sehe wie Wolfgang), kommt die Frage immer wieder auf die Rolle von Print.
Nein, ich will keinem erzählen, dass wir in Zukunft auf Keymedien und Media Relations verzichten können und niemand mehr Zeitschriften liest. Im Gegenteil, ich liebe es, Zeitschriften zu lesen. Zeitschriften, die eine Beziehung zu mir aufbauen, die mich mitnehmen, die mir Geschichten erzählen, die mir Dinge aus einem anderen Blickwinkel zeigen. Aber es gibt eine ganze Reihe von Magazinen, die durch den Wandel meines Leseverhaltens (und da spielt das Internet eine große Rolle) für mich auf der Strecke geblieben sind. Weil sie nicht konkurrieren können mit dem was mir online bietet. Schon gar nicht mehr, wenn ich mobil darauf zugreifen kann. Diese Entwicklungen müssen wir mitdenken und den Kontext, in dem sich Menschen mit Informationen beschäftigen, nicht außer Acht lassen. Wenn wir das tun, dann spielt auch Print nach wie vor eine große Rolle, aber eben nicht die einzige und nicht immer die Hauptrolle.
Das bringt mich zum eigentlichen Kern der “Und was ist mit …?”-Fragen. Der “Kommt ganz drauf an”-Antwort. Auf die Situation, auf das Umfeld, auf die Person um die es geht.
Eine Herangehensweise haben wir in der Advocacy Hub Analyse skizziert
Arbeitet man sich hiermit von innen nach außen durch die Erlebnis- und Informationswelten von Zielgruppen, dann ergibt sich sehr schnell das, was für Public Relations so wichtig ist – ein Gefühl dafür, mit wem man da eigentlich ins Gespräch kommen möchte.
Darauf lässt sich doch aufbauen, oder?
Nachschlag zum Thema Mütter | Meine Mutter macht jetzt richtig Geld mit ihrem Blog
Aus der New York Times vom 14. August stammt die Geschichte von Heather, die mittlerweile 850.000 Leserinnen – hauptsächlich Mütter – auf ihrem Blog hatte. Wow sagen da nicht nur die Unternehmen sondern auch die Kommunikationsagenturen. Advocacy starts here! Hier das Zitat:
“Heather Armstrong’s wickedly funny blog about motherhood, Dooce, is more than just an outlet for the creativity and frustrations of a modern mother. The site, chock full of advertising, is a moneymaking machine — so much so that Ms. Armstrong and her husband have both quit their regular jobs…. advertisers are eager to influence the 850,000 readers, mostly women, who avidly follow Ms. Armstrong’s adventures. Although Ms. Armstrong will not disclose exact numbers, Dooce’s revenue this year is on track to be seven times its size in 2006, according to Federated Media, which sells ads for the blog.”

Reputationsmanagement in Communities
In der konzeptionellen Frühphase nahezu jedes Community-Projektes tauchen ähnliche Fragen auf: Wie kann ich potentielle Nutzer zu langfristig aktiven Mitgliedern machen? Wie kann man Nutzer mit einem besonders hohen Status innerhalb der Gemeinschaft kennzeichnen? Was sind weitere Hebel um Nutzer für ihren Einsatz zu belohnen?
via agenturblog
In der Yahoo Design Pattern Library findte man zu diesen Frage ein recht großer Forum:
A person participating in a social structure expects to develop a reputation and hopes for insight into the reputations of others, but each designed model of participation and reputation embodies its own set of biases and incentive structures. Balancing these forces determines in large measure the success or failure of a social system.
Zusammenfassung der Inhalte hier:
YouTube erlaubt Werbung mit erfolgreichsten Videos
Um die Werbereichweite zu erhöhen, koppelt YouTube die Werbung der Kunden an die meistgeschauten Clips. Ein spezieller Algorithmus sagt kommende virale Erfolge voraus.
Gefunden in Ecin






