SXSW 2012: Rückblick
Die SXSW findet alljährlich im März in Austin, Texas statt und ist eine der größten, wenn nicht die wichtigste Digital-Konferenz auf der Welt. Alles, was im digitalen Entertainmentbereich Rang und Namen hat wird von der SXSW angezogen. Neue Trends, neue Anwendungen, neue Plattformen werden hier der Internetwelt vorgestellt und von Kenner der Szene diskutiert. Selbstverständlich, dass auch Weber Shandwick an der SXSW teilnimmt, um neue digitale Trends zu diskutieren und im Hinblick auf Chancen der Marken- und Unternehmenskommunikation zu prüfen.
Das Konglomerat von kreativen Ideen, von Technologien und menschlichem Austausch auf der SXSW ist gewaltig und jedes Jahr steigen die Besucherzahlen. Aber welche der vielen Ideen spielen für Marketing, Kommunikation und für Führungskräfte tatsächlich eine Rolle?
Unsere amerikanischen Digital-Kollegen haben 5 greifbare Tendenzen auf der SXSW 2012 identifiziert und diese in einem Bericht zusammengefasst.
Download: WSDigital_SXSW_Recap (PDF)
Trends und Analysen von der SXSW 2011

Die SXSW in den USA ist seit langem eine der wichtigsten Konferenzen, wenn es um Trends in Social Media und der digitalen Landschaft geht. In diesem Jahr wuchs die interaktive Konferenz und verfestigte ihre Rolle als Pflichtveranstaltung für Marken, die daran interessiert sind, im digitalen Raum mit Fürsprechern und Multiplikatoren zusammen zu arbeiten.
Das Weber Shandwick Digital Communications Team aus den USA hat in einem Trendreport die wichtigsten Schlüsselthemen, Erkenntnisse und Analysen der SXSW 2011 zusammen gestellt. Der Report (PDF) fasst zusammen, was derzeit auf dem kollektiven Radar erscheint: von der Content-Entwicklung und -Vermarktung, über Plattform-Development und Experience-Design, hin zu Entwicklungen im Community-Management für Marken.
Kostenloser Download (PDF): SXSW 2011 Recap
Aus dem Inhalt:
BRANDS BRING IT TO AUSTIN: SXSW 2011
“2011 was the year of the brand at SXSW. While no single technology emerged as the big hit of the conference, there was an overwhelming sense that the real triumph of the show was how certain brands engaged at SXSW.”
CELEBRITIES, MAINSTREAM NEWS REMAIN KEY INFLUENCERS
“If your strategy for digital doesn’t anticipate contact with traditional, you may want to re-think your approach.”
THE OTHER ROI
“Interesting isn’t a campaign, a strategy or an initiative. It’s about corporate DNA.”
JUICY CONTENT FOR FUN AND PROFIT
“Consumers are taking in as much juicy content as brands can put on their plates.”
FUTURE PERFECT: THE TIME FOR CROSS-PLATFORM DEVELOPMENT IS NOW
“How do you execute killer content in a “content everywhere” world?“
BACK TO BASICS
“…what if you’re just plugging shiny new tactics into fundamentally flawed strategy?”
SMALLER SOCIAL CIRCLES, LARGER REWARDS
“…the social space is trending in our direction.”
BEYOND THE TRENDS: THE DIFFERENCE BETWEEN KNOWING AND DOING
“Only empowered workers can serve empowered customers.“
ALL GROWN UP!
“…the fates of Silicon Valley and Madison Avenue are entwined as never before.”
Sehenswert ist auch das kurze Video (YouTube Direktlink) über die SXSW 2011 aus der Perspektive des Weber Shandwick Teams.
Sammeln Sie noch Likes oder investieren Sie schon in Ihre Fans?

Dass Marken in der direkten Kommunikation mit Konsumenten ganz neue Wege gehen müssen und in Social Media ihre Kontakte anders als bisher einbeziehen können, ist keine Neuigkeit mehr. Die Vorteile der „Kommunikation auf Augenhöhe“ liegen auf der Hand: Durch den direkten Kontakt steigt die Relevanz der Botschaft, sowie Affinität und Loyalität zur Marke. Die Folge ist, dass immer mehr Marken in soziale Netzwerken um Aufmerksamkeit, die meisten „Likes“ und die meisten Fürsprecher ringen. Doch am Ende wird unausweichlich immer die Frage gestellt: Was ist ein Follower oder ein “Like” eigentlich wert?
Um diese Frage zu beantworten, hat Weber Shandwick ein Whitepaper herausgegeben. Die Antwort ist simpel: Was ein “Like” oder ein Follower wert ist hängt davon ab, wie Marken mit ihren stetig wachsenden Communities umgehen. Ob sie Kontakte lediglich sammeln, oder ob sie in sie investieren.
In 10 Schritten zeigt das Whitepaper Möglichkeiten für Marken auf, in ihre Fürsprecher zu investieren. Hier geht es zum Download: “Are You Investing in Facebook Fans or Just Collecting Them?”
Marken und Blogger
Viel wird im grade über das Verhältnis von Marken und Bloggern, Twitterati, Facebookern etc. geredet. Hier ein schönes und sehr gutes Zitat von Julia Knolle:
Marken sollten ihr Budget viel öfter in Jemanden investieren, der eine großartige Arbeit an der Zielgruppe machen kann. Eben über Internet und Social Media. Einer grossen schwedischen Bekleidungskette habe ich vorgeschlagen Fashion-Blogger stärker zu integrieren, um ihre STORES ZU PUSHEN. Warum nicht fünf Bloggerinnen eine Einladung zum Bloggerevent schicken und sie das spreaden lassen. Wenn man Bloggern das Gefühl gibt, für ihre Arbeit geschätzt und gezielt ausgewählt zu werden, dann LÄUFT DIE SACHE. Aber viele Marken glauben, dass Aufwand und Nutzen in keiner Relation stehen. Dabei ist der Aufwand gering und der Nutzen riesig, wenn man weiss wie es geht…
Die Großen Marken im Social Web
Interessante Zusammenstellung von Cases großer Marken und deren Aktivitäten im Social Web.
Den Report gibt es hier,von ENGAGEMENTdb.
via XEIT
Marken als soziales Netzwerk
Shared Egg ist ein spannendes Projekt, welches den Versuch unternommen hat, alle Verbindung zwischen Freunden zu visualisieren. Es markiert damit gemeinschaftlich genutzte Räume, die Menschen zusammenbringen wenn sich zwischen ihnen eine gleiche oder ähnliche Interessen- und Marken-Kombination ergibt. Zudem kann dargestellt werden, dass Marken durchaus das ‘soziale Bindegewebe’ der Menschen sein können, denn: Menschen teilen sich die Liebe zu Marken und haben eine hohe Affinität zu ihnen.

Dieses Modell wirft einige interessante Fragen auf …
1. Wie können Marken Verbindung zu größeren Themen, Interessen, Ideen und Emotionen aufbauen?
2. Wie können Marken zum Hebel für diese Verbindungen werden?
3. Wie können Marken diese Verbindungen verbessern?
4. Wie können Marken diese Netzwerke zusammenbringen?
Beispiel NIKE
Gerade die letzte Frage ist für uns von großem Interesse: Während immer noch viele Zweifel an der Rolle von Marken in sozialen Netzwerken und Communities haben zeigt und Shared Egg, dass es eine sichere (und nachweisbare) Verbindung durch Marken gibt. Es bleibt abzuwarten, wie Marken diese Gelegenheit nutzen werden, bestehende Verbindungen zu aktivieren und auszubauen.





