Reputationsmanagement in Communities
In der konzeptionellen Frühphase nahezu jedes Community-Projektes tauchen ähnliche Fragen auf: Wie kann ich potentielle Nutzer zu langfristig aktiven Mitgliedern machen? Wie kann man Nutzer mit einem besonders hohen Status innerhalb der Gemeinschaft kennzeichnen? Was sind weitere Hebel um Nutzer für ihren Einsatz zu belohnen?
via agenturblog
In der Yahoo Design Pattern Library findte man zu diesen Frage ein recht großer Forum:
A person participating in a social structure expects to develop a reputation and hopes for insight into the reputations of others, but each designed model of participation and reputation embodies its own set of biases and incentive structures. Balancing these forces determines in large measure the success or failure of a social system.
Zusammenfassung der Inhalte hier:
Der Ruf der Manager im Netz
Die Marktforscher von ethority haben in einer aktuellen Studie im Auftrag des Manager-Magazins deutlich herausgearbeitet, wie über deutsche Top-Manager in Blogs und Foren geschrieben wird:
Eine exklusive Studie deckt auf, wie Internetnutzer über Deutschlands Vorstandschefs denken: Josef Ackermann, Hartmut Mehdorn und Wendelin Wiedeking sind die Verlierer. Gute Werte gab es dagegen für Mathias Döpfner, Wulf Bernotat und Martin Winterkorn.
Für die Studie hat Ethority rund 60.000 User-Meinungen aus Blogs und Foren im Zeitraum von März bis April 2008 ausgewertet. Redaktionelle Online-Beiträge wurden nicht berücksichtigt.
Doch welche Relevanz haben diese Ergebnisse für die betroffenen Unternehmen? Die genannten Konzernlenker werden als das Gesicht des jeweiligen Unternehmens in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dadurch steht das Image der Konzernchefs, wie Josef Ackermann & Co., in einem engen Zusammenhang mit dem Image des Unternehmens und seiner Marken. Vor diesem Hintergrund ist der Online-Reputationsindex auch ein Frühwarnsystem für kommende Issues für das gesamte Unternehmen sowie seine Brands.
Es gehört längst Vergangenheit an, dass öffentliche Fehltritte oder ungeschickte Aussagen der Top-Manager ausschließlich in den klassischen Medien diskutiert und reflektiert werden. Durch die Angebote im Bereich Social Media sind Kommunikationskanäle entstanden durch die sich Issues unkontrollierbar und in einer ungeheuren Geschwindigkeit verbreiten können.
Angefangen von einer Medienresonanzanalyse, die auch den Bereich Social Media umfasst, über ein gutes Online-Reputation-Management, bis hin zu einer guten Online-Kommunikationsstrategie – für die Unternehmenskommunikationen führt mittlerweile kein Weg an Social Media vorbei. Fakt ist, ein immer größerer Teil der Öffentlichkeit findet heute bereits im Web statt.
In Zukunft kommt kaum eine Person des öffentlichen Lebens daran vorbei, darauf zu achten und zu reagieren, wie sie im Netz wahrgenommen wird.
140 Zeichen für eine gute Reputation
Twitter ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Auf der Re:Publica war es ein großes Thema, auf der next08 war es ein großes Thema und in Zukunft wird es ein großes Thema sein. Mittlwerwile hat sich mit Twitter sogar ein eigenes literarisches Genre gebildet, die Twitteratur!
Pr-Blogger Klaus Eck hat einen kleinen Guide geschrieben, wie man in mit 140 Zeichen seinen Ruf als Tweet auf- und ausbaut.





