Mehr Raum für Emotionen | wefeelfine.org
Alle zehn Minuten werden Emotionen aus aus LiveJournal, MSN Spaces, MySpace, Blogger, Flickr, Technorati, Feedster, Ice Rocketund Google zusammengetragen und in einer Wolke aus positiven und negativen beschreibeneden Begriffen dargestellt. Diese Liveemotionen aus aller Welt bieten eine Fülle von Consumer Insights unmittelbar nach einem Erlebnis oder aus einer Laune heraus.

wefeelfine.org sammelt dabei alle Emotionen die positiv oder negativ belegt sind und in einem der o. g. Blogs geposted wurden. Es gibt einige Zuastzfunktionen auf der Site, so kann man sich zum Beispiel ein Ranking der am häufigsten verwendeten egriffe von Männern zwischen 30 und 39 anzeigen lassen. Das war Übrigens gerade ‘hungry’… also dann mal Mahlzeit und viel Spaß beim Emotionenfangen.
Reputationsmanagement in Communities
In der konzeptionellen Frühphase nahezu jedes Community-Projektes tauchen ähnliche Fragen auf: Wie kann ich potentielle Nutzer zu langfristig aktiven Mitgliedern machen? Wie kann man Nutzer mit einem besonders hohen Status innerhalb der Gemeinschaft kennzeichnen? Was sind weitere Hebel um Nutzer für ihren Einsatz zu belohnen?
via agenturblog
In der Yahoo Design Pattern Library findte man zu diesen Frage ein recht großer Forum:
A person participating in a social structure expects to develop a reputation and hopes for insight into the reputations of others, but each designed model of participation and reputation embodies its own set of biases and incentive structures. Balancing these forces determines in large measure the success or failure of a social system.
Zusammenfassung der Inhalte hier:
Social Networks & Health Care
Wie ein Unternehmen und vor allem E-Commerce-Betreiber Web 2.0 und seine sozialen Effekte möglichst rentabel nutzen kann zeigte jüngst ein Beispiel aus den USA.
Wie Ecin heute berichtete konnte die auf verschreibungspflichtige Medikamente spezialisierte Preisvergleichsseite eDrugSearch.com, die Käufe der Medikamente über die Plattform erheblich steigern durch die Einführung eine Community-Komponente. Über eDrugSearc.com ließen sich preiswerte, verschreibungspflichtige Medikamente über internationale Apotheken beziehen. Der Preisvergleich wurde klassisch über eine Datenbank gesteuert, die die einzelnen Angebote vergleicht.
Das Interesse der Nutzer und die Verweildauer auf den Seiten, sowie die Anzahl der Käufe und der Käufe pro Besucher wuchsen dramatisch an, als im Februar den Nutzern die Möglichkeit eröffnet wurde, miteinander zu kommunizieren, Arzneimittel zu bewerten und sich beim Kauf gegenseitig zu beratschlagen. Das Vertrauen in das sensible Thema wuchs durch die soziale Komponente also ungemein.
Doch was genau gilt es für Händler zu beachten? Wer nicht selbst eine Community in seinen Shop integrieren möchte, kann immerhin noch auf Social Networks wie MySpace, Facebook oder StudiVZ zurückgreifen. Welche Vorteile diese mit sich bringen und worauf Händler besonders acht geben sollten erarbeitete das Marktforschungsinstitut Gartner in 10 übersichtlichen Punkten, iBusiness machte daraus folgende Checkliste:
Es gibt Social Sites und Social Platforms: Social Sites können Features wie Diskussionsforen und Konsumenten-Rezensionen enthalten. Dagegen sind Social Platforms große öffentliche Webseiten, die es Nutzern zwar erlauben, die gleichen Dinge wie auf Social Sites zu tun, aber die darüber hinaus Nutzer ermutigen und es ihnen erleichtern, Anwendungen, Mashups und Widgets zu entwickeln.
Die Konsolidierung auf dem Markt für Social Networks hat eingesetzt: Gartner schätzt, dass ein Nutzer nicht mehr als drei soziale Netzwerke sinnvoll nutzen kann. Da es aber so viele soziale Netzwerke gibt, verlagern immer mehr Nutzer ihre Aktivitäten in die großen Netzwerke wie MySpace und Facebook. Nach Einschätzung der Analysten hat sich der Markt für Social Networks noch nicht vollständig etabliert, so dass Händler mit ihren Investitionen vor allem in kleinere Angebote vorsichtig sein sollten.
Social Networks stehen für Word-of-Mouth-Marketing: Händler sollten Social Networks als mindestens so wichtig erachten wie Suchmaschinen, Rezensions- und Preisvergleichs-Sites.Social Graphs machen Mundpropaganda bekannt und nutzbar: Um von Social Graphs, also der Vernetzung von Menschen und Dingen, zu profitieren, müssen Händler verstehen, wie jedes der großen Social Networks es ihnen erlaubt, Einfluss zu nehmen. So könne die Analyse von Social Graphs zeigen, wie Nutzergruppen untereinander vernetzt sind.
Mundpropaganda wird durch Social Networks erst richtig angekurbelt: Virales Marketing ist eine der effektivsten Marketingmethoden, bedarf aber der genauen Beobachtung und Organisation. Denn virales Marketing, Mundpropaganda und der mündige Konsument, der seine Kritik in Foren mit anderen Konsumenten austauscht, birgt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken. Wird ein Produkt schlecht beurteilt, spricht sich dies eben auch sehr schnell herum.
Anwendungen für Social Networks sind leicht zu realisieren: Über Widgets können Nutzer leicht eigene Anwendungen in Social Networks, wie beispielsweise Facebook, realisieren. Allerdings ist der Effekt für Unternehmen bislang noch ungeklärt, mahnt Gartner. Händler sollten eher Anwendungen mit konkreten Shopping-Funktionen wie Kundenservice, Hilfe bei der Produktauswahl und Feedback-Mechanismen einsetzen.
Social Networks sind eine enorme Quelle für Konsumentendaten, für Händler allerdings sind sie schwer nutzbar: Über Kundenkarten und sonstige Vergünstigungen können Konsumenten dazu motiviert werden, im Gegenzug persönliche Daten preiszugeben.
Communities, Gruppen und Netzwerke können von jedem eingerichtet werden und sind somit nicht kontrollierbar: Bietet ein Social Network zu viele Wege der Interaktion (Bsp. Werbung und Abverkauf), besteht das Risiko, dass Mitglieder dem Netzwerk den Rücken kehren. Gartner rät Händlern, ihre Präsenz auf Content aufzubauen, der von den Community-Mitgliedern selbst produziert wurde. Außerdem sollten Händler ermutigen, ihr Feedback, beispielsweise zu Produkt-Design, abzugeben. Das Ziel dabei ist, ein Forum zu schaffen, das Nutzen für andere Nutzer schafft – in Einbeziehung der Marke.
Social Networks sind noch nicht auf den Handel eingestellt: Gartner rät Händlern davon ab, zu früh Social Networks für ihre Zwecke nutzen zu wollen, denn das schmälere die Chancen der Händler, da die Nutzer durch die Kommerzialisierung von Social Networks abgeschreckt werden könnten.
Social Networks erreichen auch mobile Endgeräte: In Zukunft werden Social Networks auch zunehmend über das Handy genutzt. Hier ergeben sich auch für Händler neue Absatz- und Werbemöglichkeiten.
via digital:next





