Sammeln Sie noch Likes oder investieren Sie schon in Ihre Fans?

Dass Marken in der direkten Kommunikation mit Konsumenten ganz neue Wege gehen müssen und in Social Media ihre Kontakte anders als bisher einbeziehen können, ist keine Neuigkeit mehr. Die Vorteile der „Kommunikation auf Augenhöhe“ liegen auf der Hand: Durch den direkten Kontakt steigt die Relevanz der Botschaft, sowie Affinität und Loyalität zur Marke. Die Folge ist, dass immer mehr Marken in soziale Netzwerken um Aufmerksamkeit, die meisten „Likes“ und die meisten Fürsprecher ringen. Doch am Ende wird unausweichlich immer die Frage gestellt: Was ist ein Follower oder ein “Like” eigentlich wert?
Um diese Frage zu beantworten, hat Weber Shandwick ein Whitepaper herausgegeben. Die Antwort ist simpel: Was ein “Like” oder ein Follower wert ist hängt davon ab, wie Marken mit ihren stetig wachsenden Communities umgehen. Ob sie Kontakte lediglich sammeln, oder ob sie in sie investieren.
In 10 Schritten zeigt das Whitepaper Möglichkeiten für Marken auf, in ihre Fürsprecher zu investieren. Hier geht es zum Download: “Are You Investing in Facebook Fans or Just Collecting Them?”
Twitter-Dialog zu Datenschutz im Social Web
Bundesinnenminister Thomas de Maizière fordert einen “digitalen Radiergummi“, Ilse Aigner, Bundesministerin für Verbraucherschutz, löscht ihr Facebook-Profil, weil sie Lücken im Datenschutz des Netzwerks befürchtet.
Blogger Sascha Lobo nennt das in einer Diskussion mit der Ministerin einen hilflosen Schritt und Google-CEO Eric Schmitt wünscht sich noch mehr Daten von den Usern.
Datenschutz ist ein derzeit heiß diskutiertes Thema in Deutschland. Vor allem, wenn es um die Informationen geht, die wir in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook oder Twitter, hinterlegen. 
Im Rahmen der Studie “Mediaplanung in sozialen Netzwerken“, die Weber Shandwick vergangene Woche veröffentlichte, sind wir auf interessante Erkenntnisse zu diesem Thema gestoßen, die wir nun gerne mit Euch teilen würden.
Beispielsweise steigt das Vertrauen der User in die Datensicherheit, je öfter und intensiver sie soziale Netzwerke nutzen.
Die sogenannten “Heavy User”, also Nutzer, die Social Media-Dienste besonders stark nutzen, haben nahezu keinerlei Bedenken, dass ihre Daten missbraucht werden. Das sind immerhin 40% der Teilnehmer in unserer explorativen Studie. Die Heavy User aktualisieren auch ihre Privatsphäreeinstellungen öfter, als “Light User”, überprüfen also öfter, ob es Änderungen gegeben hat.
Es ist daher eine spannende Frage, ob diese Nutzer weniger Bedenken haben, weil sie generell misstrauisch sind und darum nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” vorgehen oder ob ihre intensivere Beschäftigung dazu führt, dass sie sich besser auskennen und die Angst vor Datenklau tatsächlich eine Frage von Social Media-Kompetenz, also unserem Umgang mit den Netzwerken ist, als ein Problem mit den Netzwerken selbst.
Diese und weitere Fragen würden wir gerne mit Euch in einem Twitter-Dialog erörtern.
Am Freitag, dem 24.09.2010 möchten wir herzlich einladen um 15:00 mitzudiskutieren.
Unter dem Hashtag #dasi könnt Ihr live dabei sein. Über eine Twitterwall auf www.twitterdialog.webershandwick.de lässt sich die Diskussion auch einfach verfolgen.
Geleitet und moderiert wird die Diskussion von Valentin Hungrichhaußen (@valentin_h) und Jörg Leupold (@_jrg), sowie mir selbst, Philip Hirschfeld (@phirsisch).
Als “Futter” für die Diskussion werden wir heute, Mittwoch, Donnerstag und auch Freitag selbst jeweils eine Frage zum Thema Datenschutz über Twitter stellen (Getwittert durch Valentin, Jörg und mich). Die Ergebnisse veröffentlichen wir jeden Abend hier auf dem Blog.
Ausserdem stellen wir am 23.09 noch einen gesonderten Berichtsband unserer Studie online, der sich ausschließlich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt. Er wird kostenlos unter kontakt@webershandwick.com beziehbar sein. Alternativ kann man sich ihn auch einfach auf Slideshare ansehen.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr dabei seid!
Philip
Und hier nochmal in aller Kürze:
Was: Twitterdialog zu Datenschutz
Wann: Freitag, 24.09.2010, 15:00
Wie: Über www.twitter.com live mitreden – unter dem Hashtag #dasi. Und über die Twitterwall auf www.twitterdialog.webershandwick.de der Diskussion folgen.
Wer: Alle sind herzlich eingeladen. Die Umfragen und Moderationen werden durch Valentin Hungrichhaußen (@valentin_h), Philip Hirschfeld (@phirsisch) und Jörg Leupold (@_jrg) getweetet. Retweets sind herzlich willkommen.
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Philip Hirschfeld ist Gastautor auf Daily Digital Dose. Wenn er gerade nicht im World Wide Web unterwegs ist, ist er Student an der RFH Köln und hat gerade, in Zusammenarbeit mit Valentin Hungrichhaußen und Weber Shandwick, im Rahmen seiner Diplomarbeit die Studie “Mediaplanung in sozialen Netzwerken” verfasst.
Friends
Aaram Bartholl ist ein Künstler der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Manifestation der „Netz-Daten-Welt in unserem Alltag-Lebens-Raum“ zu untersuchen.
Friends ist eines seiner aktuellsten Projekte:
„Das Projekt Friends ist ein Workshop, der das sogenannte Social Web, Onlinedienste wie Facebook, Myspace und co auf papierbasis in den physischen Raum überträgt. Alle Workshopteilnehmer legen im grossen Friends-Buch eine Profilseite an und basteln sich selbst das persönliche Friends-Heft um möglichst viele Freunde darin zu sammeln. Mit dem eigenen handgemachtem Profilfotostempel und ein grossen Anzahl vorgefertigter Web 2.0 Dienstestempel tauschen die Nutzer untereinander Informationen über ihre Lieblingsonlinedienste und Webaktivitäten aus.”

Das spannende an Aram Barthols Arbeiten ist ihre Einfachheit und Konkretheit, mit der sie Phänomme, die unter dem Label Web2.0 firmieren, in das real-physische Leben transformieren und damit auf den Punkt bringen.
Weitere Arbeiten finden sich unter: hier
Always Online
Und noch ein neues Social Network: Lamato. Das wahre Social Network. Wourm geht es bei Lamato? Natürlich um soziale Kontakte und die, so eine der Unterzeilen der Beschreibung, sollen von Person zu Person hergestellt werden.
Mein Vorschlag, einfach mal anmelden. Denn schon nach dem ersten Klick auf einen der Links wird deutlich worum es bei Lamato wirklich geht, Werbung: Lamato ist nämlich ein Fake Social Network und erinnert die potenziellen Nutzer, sich doch auch mal in der realen Welt mit richtigen Menschen zu treffen und eine Drink Mott´s Clamato zu sich zu nehmen.
via: culturebuzz
Social Networking Wars
Was passiert, wenn wir es nicht mehr schaffen, unserer Nachrichten aus allen Social Networks zu lesen…die Social Network kommen zu uns und reißen sich um uns…Viel Spaß!
via neunetz.com
Social Networks – Top Thema im WWW
Eine aktuelle Studie von ethority zeigt auf, das Facebook, Myspace, LinkedIn und Xing nach wie vor als Topthemen im World Wide Web gehandelt werden. Doch wie ist der Ruf der Communities einzuschätzen? Welche Netzwerke dominieren das Gespräch im Social Web? Wie kann man in diesen Netzwerken Werbung schalten und Kamapgnen lancieren?
Folgende Trends markiert die Studie:
- In Deutschland ist SchülerVZ ist das Netzwerk mit den schlechtesten Imagewerten. Im englischsprachigen Raum ist es xanga.com.
- Auf internationaler Ebene sind Facebook, Myspace und LinkedIn am stärksten im Gespräch.
Im deutsprachigen Raum führt StudiVZ das Gespräch Index. - Die klassischen Banner stellen immer noch das vorherrschende Angebot für die Vermarktung innerhalb der Social Networks.
- Widgets sind im Kommen, sie bestechen durch ihre immensen Reichweite und werden von immer mehr Networks angeboten.
„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, welche prominente Rolle die Social Networks mittlerweile in dem Umfeld der nutzergenerierten Medien einnehmen. Sei es nun in der EU, in Nord- oder in Südamerika, Social Networking wird zukünftig immer mehr zu einem der etablierten sozialen Kommunikationskanäle werden. Genau aus diesem Grund wird der Reiz der von den Netzwerken auf die Marketingdepartments ausgeht immer größer werden. Obwohl die ersten groß angelegten Behavioral-Targeting-Versuche einiger Netzwerkbetreiber als Misserfolg eingestuft werden müssen, darf man nicht die generelle Vermarktungsfähigkeit der Social Networks in Frage stellen. Zum Beispiel Widgets, diese kleinen Programme sind nur ein Weg, der zur erfolgreichen Vermarktung führt.
Doch bei all den verlockenden Möglichkeiten für Werber in Social Networks, darf nicht der Kontakt zu den Usern verloren gehen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Vermarktung der Social-Media-Angebote liegt in der direkten und offenen Kommunikation mit den Usern…“
Zitat David Nelles, Unternehmenssprecher der ethority GmbH & Co. KG.



